"Unterschied, ob Nummer zwei oder Nummer eins"

3. Oktober 2008, 18:42
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Zweite Grüne Vizechefin Maria Vassilakou freut sich, dass nun eine Frau bei den Grünen an der Spitze ist

Wien - Die zweite Grünen-Vizechefin Maria Vassilakou drückte Freude über den Führungswechsel in ihrer Partei am Rande des erweiterten Grünen Bundesvorstands aus. Der "längst fällige Generationenwechsel" sei damit nun eingeleitet, betonte sie. Außerdem stehe nun seit Jahren wieder eine Frau an der Spitze, fügte sie hinzu. Die notwendige Erneuerung der Grünen habe man damit begonnen, zeigte sie sich überzeugt. "Alle Positionen stehen zur Disposition."

"Neue Inhalte"

Der Kritik von Europa-Abgeordneten Johannes Voggenhuber, man hätte sich zunächst auf inhaltliche Änderungen konzentrieren sollen, hielt sie entgegen, dass der Neustart mit "neuen Gesichtern" auch "neue Inhalte" bringen werde. Zum Einwand Voggenhubers, man habe damit den Bundeskongress präjudiziert, sagte sie, dass Glawischnig beispielsweise in Wien mit 100-prozentiger Unterstützung der Parteimitglieder rechnen werde könne. Strukturänderungen schloss sie auch für die Wiener Grünen nicht aus, sie selbst würde sich sehr geehrt fühlen, wenn sie von Glawischnig zur ersten Vizechefin gemacht würde. Ihre Unterstützung sicherte sie der Neo-Parteichefin aber in jedem Fall zu.

Den Einwand der JournalistInnen, Glawischnig habe bereits bisher zur Parteispitze gehört und damit kein neues Gesicht, hielt sie entgegen, dass es ein "gewaltiger Unterschied" sei, ob man Nummer zwei oder Nummer eins sei. (APA)

  • Für Vassilakou ist es "gewaltiger Unterschied", ob man Nummer zwei oder Nummer eins sei.
    foto: christian fischer fotografie

    Für Vassilakou ist es "gewaltiger Unterschied", ob man Nummer zwei oder Nummer eins sei.

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