
Lässt sich Begehren lehren? Eigentlich nicht, findet auch das Paar in Susanne Krauses Text.
Unten soll ich anfangen. Unten ist, wo seine Füße sind - und eine Flasche Pfefferminzöl. Das Buch nennt Pfefferminzöl auf den Füßen Vorspiel. Das ist mir neu. Wir haben das bis jetzt eher konventionell geregelt. Konventionell und doch effektiv. Ich versuche mir vorzustellen, wie ich seine Wollsocken ausziehe und Pfefferminzöl in die fusseligen Zehenzwischenräume streiche.
Seine Füße sind hässlich. Meine Libido empfindlich.
Alles was ich mir vorstellen kann, ist, wie wir uns mit Öl einschmieren. Jeder für sich. Wir schmieren uns am ganzen Körper ein, indem wir uns Olivenöl über den Kopf kippen. Selbst in meiner Fantasie sind Flaschen mit ätherischen Ölen drin nicht groß genug für unsere Körper. Nachdem wir uns von oben bis unten mit Olivenöl beschmiert haben, gleiten wir auf unseren Ölfilmen die Fußböden, die Wände und die Möbelstücke unserer Eigentumswohnung entlang, wie horizontale Eiskunstläufer. Ich segle schwerelos den Flur hinauf und hinab, er zieht Kreise im Wohnzimmer; winkend rutschen wir aneinander vorbei. Ich stelle mir andere Paare vor, die sich den Sexratgeber gekauft haben. Ich stelle mir vor, wie sie verzweifelt durch ihre Eigentumswohnungen rutschen, immer und immer wieder aneinander vorbei. Ich stelle mir vor, wie sie die Hände nacheinander ausstrecken in ihrem verzweifelten Drängen sich zu berühren - immer grapschen die in den U-Bahnen aneinander rum - und dann schon werden sie wieder abrutschen und über die Dielenbretter davon gleiten und "Komm aber nicht ohne mich!" aus dem Nebenzimmer schreien.
Wir sind anders. Wir rutschen fröhlich aneinander vorbei. Daran, die Hände nacheinander auszustrecken, denken wir nicht mehr. Karl winkt und saust bäuchlings aufs Wohnzimmer zu. Gleich ist Champions League. Ich knalle gegen die Kühlschranktür.
Beim Frühstück will Kiara keine Honey Crunchies, sondern Choco Pops, und als ich ihr sage, dass wir keine Choco Pops mehr haben, verzieht sie sich beleidigt ins Bad und frühstückt eine halbe Tube ihrer Kinderzahnpasta mit Erdbeergeschmack. Das Kapitel über Verhütung verliert kein Wort darüber, dass richtig angewandte Empfängnisverhütung die Nerven schont.
"Was willst du mit dem Olivenöl", fragt Karl und ich schrecke so sehr zusammen, dass ich die Flasche auf die Arbeitsplatte knalle. "Sie isst schon wieder Zahnpasta."
"Ich weiß."
"Hat der Kinderarzt nicht gesagt, sie hat Untergewicht?"
"Hat er auch." Ich klopfe ihm die Packung Honey Crunchies gegen das Zopfmuster vorne auf seinem Pullover. "Dann geh doch und misch ihr ihre Honey Crunchies unter die Zahnpasta."
"Du bist gereizt."
"Ja, verdammt."
"Warum?"
"Unsere Tochter isst Zahnpasta."
"Das ist es nicht."
"Doch, schau doch mal ins Bad."
"Deswegen bist du nicht gereizt, meine ich."
"Oh, ein Menschenversteher bist du auch noch."
"Was ist los?"
"..."
"Was ist los."
"..."
"Hanna!"
Als Karl Kiara ins Bett bringt, setze ich mich demonstrativ mit meinem Sexratgeber aufs Sofa. Es ist von Ikea und ich finde ocker schön. Ich sehe mein Spiegelbild auf dem Bildschirm des Fernsehers an, um herauszufinden, wie ich aussehe. Ich glaube, ich sehe gut aus. Dass ich meine Beine zum letzten Mal vor einer Woche rasiert habe, sieht man nicht. Zumindest nicht auf der schwarzen Bildröhre. Ich verschiebe die BH-Träger unter meinem Hemdchen, damit sie asymmetrisch sitzen und halte mir das Buch gerade vors Gesicht.
"Ich weiß, dass du das da liest", sagt Karl, als er sich neben mir aufs Sofa fallen lässt und den Fernseher anschaltet. "Es liegt seit zwei Wochen in deiner Sockenschublade. Du liest da drin, wenn ich im Schützenverein bin."
Er sieht erschöpft aus. Das Leben ist eine erschöpfende Angelegenheit, aber dass er lebt, muss ich mir immer wieder selbst vorhalten. Ich fühle mich einen Augenblick lang schlecht dafür, dass ich meinen BH-Träger verrutscht habe und rutsche ihn wieder richtig hin. Ich will meinen Mann nicht manipulieren. Ich will Ehrlichkeit. Nachdem ich das Kapitel über Gefühle noch einmal gelesen habe, will ich jetzt die gesamte Palette mit grenzenlosem Vertrauen, grenzenloser Ehrlichkeit und all dem, von dem die Leute im Fernsehen reden.
Eine Soapdarstellerin öffnet gerade ihren Mund, um uns etwas über grenzenloses Vertrauen zu erzählen, aber Karl gibt ihr mit der Fernbedienung eins über den Kopf und die Sprecherin der Tagesschau erscheint im Bild, um uns über die grenzenlosen Möglichkeiten der Grausamkeiten zu informieren. Ihr Ausschnitt ist ungerechtfertigt tief.
"Karl, können wir können ...?", frage ich nach zehn Minuten Schweigen und dann fange ich an zu heulen. Zehn Minuten habe ich den Satz in meinem Kopf geübt, Tonfall und Atmung - alles. Als ich ihn laut ausspreche, verhasple ich mich trotzdem und weil mir nichts Besseres einfällt, als darüber zu heulen, wie der Satz, den ich so lange in meinem Kopf ausgetragen habe, nun als Fehlgeburt in die Welt geworfen wurde, heule ich jetzt eben. Ich heule in das Kapitel "Rimming und Analsex" aus meinem Sexratgeber. Karl sieht mich verständnislos an.
"Weinst du deshalb?" fragt er vorsichtig mit einem Blick auf das blassrosa Merkkästchen in dem es heißt "Analsex kann sehr erregend sein, vorausgesetzt, er wird behutsam und im Einvernehmen beider Partner praktiziert."
Weine ich deshalb? Ich weiß nicht. Weil ich nicht weiß, warum ich weine, schüttle ich den Kopf und heule noch mehr und Karl tut etwas, was man ihm eigentlich zu Gute halten sollte. Er schaltet den Tatort aus, nimmt mir meinen Sexratgeber weg und nimmt mich in den Arm. Er streicht mir im Rhythmus und mit der Zärtlichkeit eines Scheibenwischers über den Rücken und schaut über meinen Kopf hinüber ins Leere. Ich glaube er bereut, dass er Tatort ausgeschaltet hat, denn sonst könnte er jetzt ein Multi-Tasking-Mann sein: gleichzeitig treuer Ehemann und ARD-Zuschauer.
"Ich fände es schön, wenn wir jetzt miteinander schlafen könnten", schnäuze ich leise.
"Die Situation ist jetzt gerade nicht so erotisch", murmelt er, als stände Kiara irgendwo im Zimmer und wir müssten die Illusion aufrechterhalten, Sex existiere nicht.
Ich setze mich auf. "Findest du mich erotisch?" frage ich.
"Ja. Du bist erotisch", sagt er und ich merke, dass das Gespräch ihn zu nerven beginnt. So verhält es sich mit den meisten Gesprächen, die länger dauern als dreißig Sekunden.
"Ich finde es schade, dass du nicht häufiger sagst, dass du mich erotisch findest."
"War das ein Satz aus deinem Buch?" Ich antwortete nicht, was natürlich sehr aussagekräftig ist. Auf Seite 54 steht, dass man Kritik nie direkt aussprechen soll. Sätze mit ‚Ich finde ...' am Anfang sind diplomatisch. "Ich finde, du solltest mir auch mal den BH ausziehen. Ich fände es schöner, wenn das nicht immer nur ich tun müsste", habe ich mir bereits vorm Spiegel vorgesagt.
"Wirst du es lesen?" frage ich, als er das Buch von der Sofakante nimmt und beginnt, die Seiten durchzublättern. Vorne drauf sind ein Mann und eine Frau in retuschierter Hochglanzhaut, die sich so kunstvoll ineinander verschlungen haben, dass man sich kaum vorstellen kann, dass sie überhaupt noch irgendwo Platz für Geschlechtsorgane haben sollen. Die Frauen auf den Bildern sehen allesamt orgastisch aus. Wenn die Frage nicht so blöd wäre, würde ich Karl fragen, ob ich auch so aussehe, wenn ich orgastisch bin. Tue ich aber nicht. Manche Fragen sind einfach nicht zum Fragen da.
Ich picke einen halben Keks aus der Sofaritze, den Kiara dort reingesteckt haben muss und tue so, als hätte ich was zu tun, damit Karl weiter liest. Es ist allerdings nicht sehr einfach, zu tun, als hätte man zu tun, wenn alles, was man tun kann, ist, Kekskrümel von einem unverhofften Geschenk Gottes einzusammeln. Als ich zum nächsten Mal hinüber sehe, ist er auf der Seite für weibliche Selbstbefriedigung, weil die Frau auf dem zugehörigen Bild orgastischer aussieht als alle anderen zusammen und außerdem einen riesigen Busen hat. Ich reiße ihm das Buch aus der Hand und verschränke beleidigt die Arme. Wenn ich nur eisig genug schweige, kann Karl den Tatort nicht wieder einschalten.
"Und was genau sollen wir jetzt tun?" fragt Karl. Ich zucke mit den Schultern, so als ob es ganz offensichtlich wäre, was wir tun sollen, weil ich nicht die geringste Ahnung habe. Ich denke an Pfefferminzöl, an Umschnall-Dildos und an Rollenspiele mit keuschen Jungfrauen und Kreuzrittern.
Das mit den Umschnall-Dildos will ich mir nicht einmal vorstellen.
Deshalb schaue ich mir Karls Spiegelbild auf dem Fernsehbildschirm an und stelle mir vor, wie er als Kreuzritter auf Kiaras Schaukelpferd in unser Schlafzimmer geritten kommt und sich männlich seinen Pullunder über den Kopf zieht, während ich in dem alten Nachthemd meiner Großtante Clärchen auf dem Bett liege und so tue, als ob ich richtig, richtig aufgeregt wäre angesichts dessen was kommt, wobei es wirklich schwer ist, so zu tun, als wäre man richtig, richtig aufgeregt, wenn man kurz darauf mit Karl schlafen soll. Ich kann mir kaum mehr vorstellen, dass ich davor einst zu aufgeregt war, um ihm ein Kondom so aufzusetzen, dass die Soße schön verpackt bleibt.
"Was hältst du von Rollenspielen", frage ich Karl.
"Du meinst Sado-Maso?"
"Nein, ich meine Rollenspiele."
"Und wie sollen die gehen?", fragt er genervt.
"Ich wollte ja nur wissen, was du davon hältst."
"Aha."
"Willst du mir von deinen erotischen Fantasien erzählen?"
"Warum?"
Ich zucke mit den Schultern. "Nur so."
"Jetzt?" fragt er und fährt in seine Hausschuhe und wieder hinaus.
"Ja", antworte ich.
"Du willst das doch nicht wirklich hören", sagt er.
"Doch", sage ich, obwohl ich mir da gar nicht mal so sicher bin. Wenn er am Ende doch davon träumt auf Kiaras Schaukelpferd über mich herzufallen, könnte ich ihm nicht garantieren, dass ich nicht anfange zu lachen.
"Na ja", sagt Karl und fährt noch einmal in seinen linken Hausschuh rein und wieder raus. "Weißt du, das Mädchen, das manchmal zum Babysitten kommt ...", setzt er an, aber weiter kommt er auch nicht, weil ich nämlich aufspringe und etwas schreie, das phonetisch einem "Uuooää" nahe kommt. Dann schaue ich ihn noch einmal so eisig an, dass er bestimmt nicht Tatort gucken kann und stürme beleidigt in die Küche.
"Ich glaub, ich will keine vollkommene Ehrlichkeit", jammere ich, als Karl in der Tür erscheint und ordne weiter die Gewürzfläschchen nach dem Alphabet.
"Natürlich willst du die nicht", antwortet er. "Das hätte ich dir schon vorher sagen können."
Ich presse meine Lippen aufeinander und mache einen "Pfft"-Ton, der bestimmt sehr unerotisch ist.
"Darf ich dich mit Olivenöl einschmieren", frage ich und drehe die Flasche gedankenverloren in der Hand.
"Ist das etwa gut bei Neurodermitis?"
"Ich glaub nicht. Aber wir könnten so tun, als würden wir es scharf finden."
"Ist es aber nicht."
"Nein", seufze ich. "Eigentlich nicht."
Über den Flur hören wir gedämpft, wie Kiara noch im Bett mit ihrem Schaukelpferd Janine redet, und ich finde, dass das eigentlich irgendwie pervers ist. (Susanne Krause, ALBUM - DER STANDARD/Printausgabe, 04./05.10.2008)
Zur Person
1988 im Land des untergehenden Sozialismus geboren,
zieht Susanne Krausemit zwei Jahren westwärts in die oberbayerische
Provinz. Dort versucht sie, ihren katholischen Klassenkameraden zu
erklären, dass auch ungetaufte Kinder Namen haben. Als diese Mission
scheitert, wendet sie sich dem Schreiben zu. Am altehrwürdigen
Dom-Gymnasium verfasst sie unter der Schulbank ihren ersten Roman über
den abgewrackten Mafioso Paul McJohnson und seine junge sadistische
Geliebte. "Du hast echt ´ne kranke Fantasie", befinden ihre Freunde.
Im Alter von 17 kommt sie zur Jugendseite der Süddeutschen Zeitung und veröffentlicht im Laufe der Jahre drei Kurzgeschichten und jede Menge Kolumnen über ihr junges, verqueres Leben. Das Gerücht, dass deshalb alle ihrer Geschichten autobiographisch seien, ist aber frei erfunden. Derzeit genießt Susanne ihr post-schulisches Leben als freier Mensch, bevor sie im Oktober 08 beginnt, Philosophie, Psychologie und Spanisch zu studieren.
Kiaras Schaukelpferd Janine hat sie geschrieben, nachdem sie in der Stadtbibliothek zufällig über einen Sexratgeber gestolpert ist und sich bei der Lektüre ganz furchtbar amüsiert hat. Sie möchte mit ihrem Text nicht prinzipiell zur Nachahmung aufrufen, freut sich aber über Feedback.
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hat Charlotte Roche das Thema beackert und als Brachland hinterlassen. Unglücklich für die Autorin, bzw. unglückliche Auswahl meiner Meinung nach. Nicht des Textes wegen, sondern weil das Feuilleton genug von der unverblümten, aber wenig aufschlussreichen, Darstellung der Wirrungen "weiblicher" Sexualität hat. Allerdings hege ich die Befürchtung eine andere Sichtweise auf eben diesen Sachverhalt war ausschlaggebend für die Auswahl des Textes, was mich daran erinnert, dass ich mich hier nicht im Feuilleton befinde, sondern lediglich im Kulturteil, wo Bewegung kommentiert und nicht initiiert wird.
Der Text selbst hat sich gut gelesen. Ich wünsche der ambitionierten Autorin jedenfalls das erdenklich Beste.
wieder ein beispiel, daß beziehungsarbeit eigentlich nur von frauen geleistet wird und männern nichts als blöde meldungen dazu einfallen. seine gleichgültigkeit ist gleichermaßen erschreckend wie normal. männlich! aber kinder darf ihm seine frau gebären. in einer ausbeuterischen sexualordnung wird frau zur gebärmaschine erniedrigt und die libido auf das kindermädchen gerichtet. womit die sexuelle ausbeutung der frau durch den mann verdoppelt wäre.
Man merkt sofort, dass Sie jeden Tag unaufhörlich an der Evaluierung Ihres Weltbildes arbeiten. Neue Erkenntnisse in Form von Erfahrungen lassen Sie jederzeit einfließen, um ja nicht mit einem stereotypen Bild stehenzubleiben.
Seien Sie nicht so hart zu sich selbst ;-)
Quantifizierung der sexuallen Ausbeutung (zweifach, dreifach, x-fach) bringt auch eine frische Wertigkeit in die Diskussion.
ihr Kommentar ist eine Beleidigung der Autorin. Wenn sie eine feministische Brandrede halten wollte, hätte sie in der Emma inseriert und nicht bei Wortlaut mitgemacht. Also lassen sie der Kunst ihren Spielraum und ziehen sie sie nicht für ihr schrecklich sexistisches, einfältiges Spielchen heran.
Um es deutlicher zu machen, das von ihnen kritisierte 'männlich' in diesem Text ist eine weibliche Erfindung, weil weibliche Autorin, und erfüllt damit natürlich gewisse traurige Klischees die auch ihre weibliche Seele in sich trägt.
"'Karl, können wir können ...?', frage ich nach zehn Minuten Schweigen und dann fange ich an zu heulen. Zehn Minuten habe ich den Satz in meinem Kopf geübt, Tonfall und Atmung - alles. Als ich ihn laut ausspreche, verhasple ich mich trotzdem [...]"
Das ist eine gute Stelle, sie wirkt echt. Der Rest ist belanglos und teilweise wirklich schlecht. Ich hab Mitleid mit Karl!
Der kurze Einstiegssatz scheint Bobo-Standard zu sein. (Rottenberg: "Es war gestern." etc.)
Wer saß denn da in der Jury ...
ich habe mich über den text köstlich amüsiert.
wahrscheinlich muss man die absurdität mancher lektüren und des sexwahns bereits erkannt haben, damit man über den text lachen kann und man sich nicht zu schreiben genötigt fühlt "das mit dem olivenöl stimmt doch gar nicht!" oder "das asexuelle verhalten gegenüber kindern ist doch falsch!".
NATÜRLICH! und die junge frau krause (ohne "mit"!) beweist beobachtungsgabe, erkennt absurditäten, schreibt sie trocken hin und bringt mich damit herzlich zum lachen :)
weiter so.
bis auf den letzten satz find ichs sehr gut erzählt. (ich hätte statt ".., dass das eigentlich irgendwie pervers ist" "und ich finde das irgendwie pervers" geschrieben.) die postings sind tlw. sehr überheblich, aber man kann es eben nie allen recht machen. außerdem sind wahrscheinlich einige dabei, die auch gerne gewonnen hätten. über den inhalt lässt sich streiten (ich finde es aber lächerlich gleich mit beate uhse zu kommen bloß weil sie sich traut, über sex zu schreiben) aber einen guten erzählstil kann man der autorin nicht absprechen. ich wünsche ihr viel erfolg weiterhin.
Über den Text mag man geteilter Meinung sein, fertiggelesen habe ich ihn nicht. Charlotte Roche meets Woody Allen meets Sex and the City meets Californication. Sex sells, das wussten schon die alten Römer... - Aber die Auswahl der Juroren - selbst und ihr Votum - ist schwerst zu hinterfragen. Wie ja auch schon eine Be_Notung mehr Auskunft über den Lehrenden gibt als über die Discipula, die Schülerin... - Krausemit jedenfalls hat ihre Lektion bestens gelernt und ihre Prüfer schwerst beeindruckt...
neue post meets beate uhse katalog? (...)
naja, jedenfalls hab ich jetzt wahnsinnig gusta auf olivenöl und einen keks. (prinzenrolle wär fein... gibts eigentlich wirklich leute, die da ins komplette ding reinbeissen, ohne vorher die zwei kekshälften auseinanderzudrehen und die schoki mit den zähnen runterschaben? ja? bitte melden.)
oh,auf ein bissi was langweiliges tippen hatte ich übrigens auch grad lust. hab ich jetzt was gewonnen?
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