Tagung: Ohne Frauen keine Entwicklung

3. Oktober 2008, 10:53
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Eine Fachtagung beschäftigt sich mit Entwicklungs - zusammenarbeit und Frauen, sowie mit globaler Geschlechter - gerechtigkeit

Wien - Weltweit leisten Frauen zwei Drittel der Arbeit, bekommen zehn Prozent des Einkommens und verfügen über ein Prozent des Vermögens. In der Entwicklungszusammenarbeit spielen Frauenförderung und Geschlechtergerechtigkeit mittlerweile eine zentrale Rolle, wie die Präsentationen von Projekten der Organisationen Menschen für Menschen, Hilfswerk Austria oder der Volkshilfe Österreich zeigen.

Am kommenden Montag findet im Wiener Rathaus die Fachtagung "Die Hälfte des Himmels. Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung in der Entwicklungszusammenarbeit" statt. Bei der Tagung soll unter anderem diskutiert werden, was Entwicklungszusammenarbeit den Frauen bringen kann.

Auf Initiative der Stadt Wien und der Südwind Agentur diskutieren Expertinnen aus dem In- und Ausland, darunter Almaz Böhm, Christa Wichterich und Beatrice Achaleke, einen Nachmittag lang im Wiener Rathaus das Thema Frauen und Entwicklung.

Hemmnisse

Wo liegen die Hemmnisse für die weltweite Gleichstellung von Frauen und Männern? Und was können politische Akteurinnen und Akteure dazu beitragen, dass globale Geschlechtergerechtigkeit tatsächlich Realität wird? Diesen Fragen diskutiert eine von Sibylle Hamann moderierte Podiumsrunde zum Abschluss der Tagung. (red)

Als Vortragende und Podiumsgäste werden u.a. erwartet:
Sandra Frauenberger, Wiener Stadträtin für Integration und Frauenfragen
Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA)
Almaz Böhm, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Menschen für Menschen
Christa Wichterich, Soziologin und Gender-Expertin
Beatrice Achaleke, Obfrau von AFRA - International Centre for Black Women's Perspectives

Programm

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Die Hälfte des Himmels.

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