Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Belgrad - Der serbische Außenminister Vuk Jeremic rechnet damit, dass einige Staaten, die den Kosovo anerkannt haben, diese Entscheidung rückgängig machen dürften, sollte der Internationale Gerichtshof (IGH) die Ausrufung der Unabhängigkeit durch Pristina als im Widerspruch zum Völkerrecht betrachten. Belgrad hat bei der UNO ein Rechtsgutachten des IGH zum Kosovo beantragt. Die Vollversammlung soll am Mittwoch in New York über den Antrag abstimmen. In Belgrad wird das Votum mit vorsichtigem Optimismus erwartet.
Costa Rica als Beispiel
"Es gibt einige Staaten, die uns sehr offen gesagt haben, dass sie ihre Anerkennung zurückziehen würden, sollte der Gerichtshof die Unabhängigkeit des Kosovo als im Widerspruch mit dem Völkerrecht bezeichnen", sagte der serbische Außenminister dem TV-Sender B-92. Als konkretes Beispiel führte Jeremic Costa Rica an. Der Außenminister des lateinamerikanischen Landes habe ihm bei einem Treffen in New York erklärt, dass sein Land den Antrag auf das IGH-Gutachten unterstütze und die Anerkennung des Kosovo nach einer entsprechenden Entscheidung des UNO-Gerichts revidieren dürfte.
Der Kosovo wurde bisher von 47 von der 192 UNO-Mitglieder anerkannt. Belgrad lehnt die Unabhängigkeit ab. Es bemüht sich um die Wiederaufnahme der Gespräche über den Status des Kosovo.
Proteste gegen EULEX-Mission
In mehreren serbischen Enklaven im Kosovo - Gracanica, Strpce und Ranilug - aber auch in der geteilten Stadt Mitrovica haben Sicherheits- und Justizbeamte für Mittwochmittag Proteste gegen die EULEX-Mission angekündigt. Die Kosovo-Serben, aber auch Belgrad widersetzen sich der Stationierung der EU-Rechtsstaatsmission in den von Serben bewohnten Regionen des Kosovo. Die Mission sei nicht im Einklang mit der geltenden UNO-Resolution zum Kosovo, so ihr Standpunkt. (APA)
Florim Limaj ist Bruder des früheren Verkehrsministers Fatmir Limaj
Bei dem Treffen der Premierminister Ivica Dacic und Hashim Thaçi am Dienstag geht es um die Umsetzung des Nordkosovo-Abkommens. Läuft alles gut, könnte Serbien ab Jänner den EU-Beitritt verhandeln.
Belgrad hatte in der Vorwoche einen Lösungsplan für Nordkosovo abgelehnt
Das Kosovo-Abkommen versetzt die Serben im Norden in Wut und Angst
Kosovos Vizepremierministerin Edita Tahiri: Serbien ist weit davon entfernt, seine Denkweise zu ändern
Nein zu Vereinbarung - Kosovarische Präsidentin kündigt rasche Umsetzung an - Dacic erwartet Einigung auf Terminplan noch diese Woche
Vorschlag der EU sei nicht annehmbar - Vereinbarung mit dem Kosovo ist Bedingung für EU-Beitrittsverhandlungen
Serben strikt gegen Abkommen Belgrads mit Prishtina
Vorschlag Ashtons gegenüber Serbien und Kosovo - UNO-Verwaltung Ostkroatiens in den 90er Jahren als Vorbild
Ashton: "Kluft nur noch schmal, aber tief" - Für Serbien stehen EU-Beitrittsverhandlungen auf dem Spiel
Gesprächsrunde in Brüssel gescheitert - Keine Lösung über Frage des Nordkosovo
Bei acht Treffen konnten die Ministerpräsidenten keine Lösung finden
Thaci will Dialog fortsetzen - Serbien hat von EU vorgeschlagene Lösung für Nordkosovo abgelehnt
Nikolic äußert Skepsis gegenüber Ashtons Vorschlag zu Nordkosovo
Angebotene Lösungen würden Sicherheit und Menschenrechte der Serben nicht sichern
Berichterstatterin des EU-Parlaments: Alle EU-Staaten sollen Kosovo anerkennen - Uneinigkeit schwächt positiven Einfluss der EU
Drei Serben wurden wegen gewaltsamer Ausschreitungen im März 2008 zu Haftstrafen verurteilt
Befugnisse im Bildungs-, Gesundheits- und Justizwesen, auch eigene Medien
Treffen mit Ashton in Brüssel - Präsident Nikolic wies Vorschlag der EU zurück
Das mit EU-Hilfe vor Monaten ausgehandelte Abkommen wird seit Montag umgesetzt
Bewegung "Bashkohu" bei staatlicher Wahlkommission registriert
Das Haager Tribunal für Kriegsverbrechen hat den Ex-Kommandanten der UÇK und Ex-Premier des Kosovo, Ramush Haradinaj, für unschuldig befunden. In Prishtina rechnet man mit seiner Rückkehr in die Politik
egal aus welcher perpektive wir diese typischen äusserungen unser typischen serbischen freunde betrachten, irgendwie komme ich auf dem gleichen nenner zurück, nämlich die mottekiste...
denn, ich warte auf den augenblick, wann diese endlich ausgeleert wird...
beste Grüsse für Sie Herr Kuqi
Ihre V.
sie sind für mich ein freier mensch der zu einem freiem volk gehört, wir können uns lediglich über den ungeklärten autonomie status eines landesteiles in unserer gemeinsamen herkunftsheimat serbien unterhalten. erst wenn das geklärt ist können wir uns auch über alle anderen wehwehchen gerne aussprechen.
Dort wird mit Zahlen geworfen, ohne einen konkreten und fundierten Bericht zu nennen und das nennen Sie Beweise? Kommen Sie mit etwas besserem, z. B. mit einem UNMIK-Bericht. Viel Spaß beim Googlen, denn mehr als die Sachen anderer Leute wiederzukauen können Sie nicht.
nun ja ich habe schon einmal erwähnt, dass meine familie opfer der albanischen übergriffe im kosovo war/ist. sie sind zwar nicht "nicht-serben" sondern eben serben. doch der unteschied zwischen "nichtserben" und serben ist in diesem fall irrelevant. die hauptsache ist das man nachweise liefert und einige monate später die gleiceh person die gleiche frage stellt? kommens immer so im leben durch? gruess zepi99
Auch wenn ich mich nicht dazu berufen fühlen sollte, weil ich persönlich diese Taten nicht begangen habe, entschuldige ich mich bei Ihnen im Namen meines Volkes, vorausgesetzt, Sie sagen die Wahrheit. Der Krieg ist und bleibt etwas Widerwärtiges und wir alle sollten aus diesen Erfahrungen lernen, nur machen Sie einen Fehler und kollektivieren diese Taten. Was glauben Sie wohl, wie viele Kosovaren Opfer von serbischen Übergriffen gewesen sind? Wenn der Herr dort oben mit Zahlen um sich wirft, dann möchte ich seriöse Quellen mit fundierten analytischen Berichten und kein "Rundbrief". Solche sind leicht manipulierbar und wenn ich mich recht entsinne, waren Sie es doch, der mich auf die Manipulation in den Medien aufmerksam machen wollte.
gruß
entweder verlieren beide seiten auf die staatlichkeit auf dem von der uno verwalteten gebiet, oder haben bede seiten das anrecht auf das gebiet, das zeigt eben das eine kompromisslösung her muss, so wie serbien euch nicht zwingen kann und will unter belgrad zu leben, so könnt ihr die anderen nichtalbanischen kosovoaren nicht zwingen aufeinmal nicht serbien zu sein.
hongkonglösung gib euch kosovoalbanern als volk die unabhängigkeit und den kosovoserben die sicherheit, alles andere ist der teufelskreis.
die realität ist das die südserbische provinz ebenso wie der staat serbien selbst entlang der ethnigraphischen grenzen der albanischbesidelten gebieten geteilt ist, wie die verwaltungsstruktur der jeweiligen gebieten ausfallen wird zeichnet sich jetzt schon ab, jedoch ändert das nichts an der taatsache das völkerrechtlich sowohl der süden kosovos als auch der norden kosovos der international garantierten teritorialen integrität des staates serbien unterliegen.
für sie vereinfacht:
wie d. bewohner eines hauses hausen und ihre räume letzendlich verwalten hat nichts mit der juristischen eigentumsfrage des hauses zu tun.
wohnrecht verwaltungsrecht ist nicht gleich eigentum. kosovo ist juristisch serbien u. nur ALLE bewohner können das ändern
und es wird auch für Sie unschwer zu erkennen sein, dass dies eine deutliche Mehrheit ist und wie es in einer Demokratie zugeht ist nicht entscheidend, dass sich ALLE einer Meinung sind, sondern eine bestimmt Mehrheit und diese ist mit ca. 90 % alle mal gewährleistet. Nach der Unterdrückung der Kosovaren ist es ihnen nicht zumutbar, mit den Serben auf "friede-freude-eierkuchen" zu machen. Sie machen nur Andeutungen der territorialen Integrität und vergessen wohl, dass das Selbstbestimmungsrecht der Völker fester Bestandteil der UN-Charta ist. Der IGH wird m.E. sich zu einem Jein entscheiden und Ihr Herr Tadic wird als nächstes die Teilung Nordkosovas ins Spiel bringen. Er bereitet Euch doch bewusst schon darauf vor, ob Sie wollen oder nicht
wir serben sind auch für das selbstbestimmungsrecht der völker, aber wenn die 20% minderheit die in serbien eine provinz mehrheitlich bewohnt, über die international garantierte teritoriale integrität serbiens als einheit bestimmt, und über die restlichen 80% hinwegabstimmen, ist das kein selbstbestimmungsrecht, ihr kosovoalbaner habt über sachen abgestimmt das nicht nur eueres alleiniges bestimmungsbereich ist. wie ihr innerhalb der provinz euch verwaltet das könnt ihr ohne die anderen bestimmen, aber die grenzen serbiens gehören allen bürgern serbiens, dazu wird sich auch das igh äussern müssen, denn das völkerrecht definiert das selbstbestimmungsrecht ziemlich gut und korrekt was hier aber aus fiesenpolitischen gründen verschwiegen wird
ich verwechsele überhaupt nichts und das können Sie auf der ersten Seite lesen. Sie vergessen bei dem ganzen territorialen Gefasel, die Taten, die das serbische Regime den Kosovaren angetan hat und nicht zu vergessen die verfassungswidrige Aufhebung der Autonomie. All diese Punkte wird der IGH mit berücksichtigen, aber wie gesagt, lesen Sie sich die erste Seite in Ruhe durch.
was hat denn das böse regim getan? ich meine ich will hier nicht unmoralisch erscheinen und klar, einzenlne übergriffe gabs, doch langsam gehen mir solche sachen auf den wecker... und vermute ich teile meine ansicht hier. bitte seien sie doch so nett und liefern mir die informationen dazu. danke im voraus. zepi99
Es sind nicht nur meine und Ihresgleichen, sondern dies sind die Tatsachen, die Sie in den Straßen Kosovas und Serbiens zu spüren bekommen. Diese Begründung beruht auf rein rationaler Ebene und hat nichts mit meiner subjektiven Emotionalität zu tun. Die Fronten sind auf beiden Seiten viel zu verhärtet, so dass es niemals eine Einigung geben wird. Arm ist, dass Sie dies nicht erkennen und auf altbewährtes zurück greifen wollen, deshalb ist Ihr Kompromiss zum Scheitern verurteilt. Wenn Sie mir nicht glauben, so werfen Sie einen Blick bis ins Jahr 1999 und Sie werden (vielleicht) schnell erkennen, dass ein Autonomieangebot für diese Situation vollkommen schwachsinnig ist. Tauschen Sie eine Unabhängigkeit gegen Autonomierechte? Bestimmt nicht.
Wenn dadurch die Stabilität auf dem Balkan gewährleistet wird, dann werde ich der Erste sein, der dafür stimmt und ich werde mich riesig darüber freuen, dass unter anderem Ulqin zu Kosova gehören wird, wobei dies nicht die einzige Stadt bleiben wird ;-)
Ich denke, dass man sich sehr schnell einigen wird können, wenn für beide Seiten etwas herausspringt. Dass jeder von seiner Position Abstriche wird machen müssen, liegt in der Natur der Sache.
Nach dem ersten Weltkrieg waren die Fronten ebenso verhärtet, doch danach hat man es geschafft, über 80 Jahre in einem gemeinsamen Staat zu leben.
Arm ist, dass man nur das Destruktive sehen will und keinerlei Kompromissbereitschaft an den Tag legt.
Ich denke, dass für euch noch immer die Autonomie das Maximum ist. Denn eine Unabhängigkeit gibt es meines Erachtens nicht (eine Abhängigkeit von der EUSA ist keine Unabhängigkeit, dieser illegale Staat ist daher für alle nur peinlich, darüber wird die Geschichte urteilen).
wäre also der Autonomiestatus. Im Falle der Autonomie wäre dies nur ein Vorteil für die Serben und ein Nachteil für die Kosovaren. Die Einzigen, die Abstriche machen würden, wären die Kosovaren. Erkennen Sie Ihren Widerspruch?
Überlassen Sie das Denken lieber anderen, denn Serbien ist genauso abhängig von der EU wie Kosova. Was glauben Sie wohl, wie es den Serben gehen würde, wenn die EU weitere Sanktionen gegen Serbien beschliessen würde? Darüber können Sie bestimmt ein paar nette Lieder singen.
Sie reden von destruktiver Kompromissbereitschaft und schlagen eine Autonomie vor? Sie schlagen sich mit Ihren eigenen Sätzen, herrlich.
Wo war die UN am Sonntag den 17.02.2008 als das Kosovo/a seine Unabhängigkeit ausrief????Serbien und Russland haben doch eine Sindersitzung gerufen und wer kam?Keiner genau!Und dieser arme Vuk Jeremic was hat er einmal zu Journalisten gesagt?Sollte das IGH dem Kosovo recht geben,dass es sich Unabhängig erklären durfte wird auch Serbien das Kosovo annerkennen.Dummer satz den er bezahlen würd mit der annerkennung.Ab warten und caj Trinken das Urteil würd bald fallen.
Ich gehe davon aus, dass dieses "Gutachten" so ausfallen wird, dass die Staaten selber entscheiden dürfen, ob sie Kosova als Staat anerkennen werden oder nicht, denn die territoriale Integrität steht im Dissens mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und wir wären wieder beim Status Quo angelangt.
Und vergessen Sie eines nicht....falls der IGH einen Beschluss in Richtung Serbien setzen wird (wovon ich persönlich aber nicht ausgehe), so muss dies nicht heißen, dass die Länder, die Kosova anerkannt haben, nun ihre Anerkennung revidieren MÜSSEN. Dies wird jedem frei zustehen.
keine investitionen in südserbien zu ermöglichen, also für ca. 2 jahre.
die rücknahme der anerkennung einer unabhängigkeit ist weder außergewöhnlich noch wird südserbien das erste beispiel sein (taiwan, ex-bosnien, somaliland, etc.).
das die befreiung südserbiens - spät. 1 tag nach dem eu- und nato-beitritt - jetzt nur militärisch möglich ist, wegen den unabhängigkeitsspinnereien UND leeren versprechen der amerikaner, ist eben typisch für deren 5. us-kolonne innerhalb der eu, sprich das war fast durchdacht.
solange serbien nicht anerkennt, kann gott und die welt vom selbstständigen kosovo faseln.
mfg
Tadic hat wehement betont, dass es noch viele andere Optionen gibt und dass die Teilungsoption an letzter Stelle steht. Ausserdem hat er genau wegen dieser selektiver Wahrnehmung in neueren Interviews betont er würde die Teilung Kosovo & Metochiens nicht in Erwägung ziehen.
Damals als Milosevic von einem stärkeren gemeinsamen Jugoslawien sprach, was mit der neuen EU-Verfassung vergleichbar ist, litten die Sezessionisten auch unter chronischer selektiver Wahrnehmung.
Dass die anderen Staaten Kosova noch nicht anerkannt haben, heißt nicht zwangsläufig, dass Sie es nicht anerkennen werden. Sie ziehen zu voreilige Schlüsse und was die vielen Optionen betrifft, so nennen Sie mir doch nur mal zwei. Ich darf gespannt sein.
Optionen, die andere Länder abhalten können:
- eigene innenpolitische Bedenken (Spanien, Slowakei etc.)
- das Völkerrecht
- wirtschaftliche Interessen
etc., etc...
Nennen Sie uns doch Gründe die für Rechtsbruch sprechen ! Frage mich bloß warum so 4/5 der Staaten dieser Welt, die legal entstanden sind, so lange warten, einen illegalen Staat anzuerkennen... :)
Die innenpolitischen Bedenken kann ich nachvollziehen, die wirtschaftlichen Interessen indirekt (betrifft nicht jeden, siehe z. B. die Mehrheit der EU, Amerika), jedoch nicht das Völkerrecht.
Die UN-Charta sieht implizit ein Selbstbestimmungsrecht der Völker vor und das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist ein Grundsatz, wie das Recht auf Menschenwürde und somit unantastbar. Die Selbstbestimmung gab es aus zeitlicher Sicht schon lange vor der UN-Resolution 1244 und ist fester Bestandteil der UN-Charta.
Damit verdrängt m.E. das Selbstbestimmungsrecht der Völker die UN-Resolution 1244 und ich hoffe, dass der IGH darüber ganz schnell beraten wird und Serbien im Nachhin merken wird, dass sie sich mal wieder ins eigene Knie geschossen haben:D
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.