Sand im Getriebe des Patriarchats

3. Oktober 2008, 09:00
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Foto: Reinhard Winkler

love me gender

Die Rollenzuschreibungen für Frauen sind einengend wie eh und je. Das Überschreiten dieser Definitionen erfordert Mut und wird immer noch mit Sanktionen quittiert. Aber dass Sand durchs Getriebe des Patriarchats läuft, zeigt das satirische Stück "love me gender -- sag mir wo die frauen sind", das zur Zeit in Wien zu sehen ist.

Da werden auf der Bühne die Arbeits- und Freizeitwelten von Frauen und deren Tätigkeiten als Managerinnen des Lebens sondiert: Die drei Darstellerinnen porträtieren heutige Frauenleben, stellen Vergleiche mit der Generation ihrer Mütter an und navigieren durch die Statistiken, die immer noch Bände für Frauenquoten sprechen. Sie stellen klar, dass 1 Frau viele sein muss und 3 deshalb schon eine ganze Menge sind. Sie entscheiden sich für sich selbst und choreographieren den Aufstand.

Mit: Sabine Herget, Claudia Seigmann, Brigitta Waschnig. Regie: Brigitta Waschnig. Stückfassung: Claudia Seigmann & Brigitta Waschnig

Zu sehen: Bis 18. Oktober, Dienstag - Samstag, 20.00 Uhr im Theater Drachengasse. Danach ist die Koproduktion von Arbeiterkammer Kultur OÖ., theaternyx und FIFTITU% weiter unterwegs: In Neuhofen, Rohrbach, Kronsdorf, Zwettl a. d. Rodl, Haslach a. d. Mühl, St. Oswald/Freistadt und Saxen.

Links: love me gender; Theater Drachengasse, Info & Kartenreservierung: 01/513 14 44, E-Mail

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