Innsbrucker sind weiße Weste los

30. September 2008, 21:48
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VSV fügte dem Tabellenführer mit 5:2 die erste Niederlage der Saison zu

Villach - Die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ist für Ron Kennedy alles andere als wunschgemäß verlaufen. Der kanadische Coach kassierte am Dienstag in der 5. Runde der Eishockey-Bundesliga mit dem HC Innsbruck in Villach gegen den VSV eine empfindliche 2:5 (0:2,1:3,1:0)-Niederlage. Damit sinde die Tiroler nach vier Siegen zum Auftakt ihre blütenweiße Weste los, bleiben aber dank des Torverhältnisses an der Spitze der Tabelle. Der VSV wiederum landete endlich den ersten Saison-Heimsieg.

Dabei hatte es zu Beginn noch den Anschein, als würde der Erfolgslauf der Innsbrucker auch in Villach, wo Kennedy drei Meistertitel feierte, seine Fortsetzung finden. Die Gäste kamen zu vier hochkarätigen Einschussmöglichkeiten, fanden aber in VSV-Goalie Prohaska ihren Meister. Weit effizienter präsentierten sich die Kärntner, die durch Treffer von Scoville (6./PP) und Sandrock (14.) mit einem 2:0 in die erste Drittelpause gingen.

Im Mittelabschnitt präsentierte sich der VSV weit aggressiver als der Gegner, ging hohes Tempo, betrieb gutes Forechecking und sicherte sich den Erfolg dank einer starken Leistung im Überzahlspiel - sowohl Cavanaugh (24.) als auch Kaspitz (31.) trafen im Powerplay. Zwischenzeitlich hatte Unterluggauer (28./PP) zwar auf 1:3 verkürzt, spätestens mit dem fünften Treffer für die Villacher durch Scoville (33.) war das Spiel aber entschieden. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Lanzinger bei seinem Comeback für den VSV nach langer Verletzungspause in der 40. Minute eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt.

Auch im letzten Spielabschnitt hatten die Hausherren die über weite Strecken enttäuschenden Innsbrucker im Griff, betätigten sich aber als Chancenvernebler, während die Kennedy-Truppe durch den Ex-Villacher Martin Hohenberger (47./PP) noch Ergebniskosmetik betrieb. (APA)

VSV - HC Innsbruck 5:2 (2:0,3:1,0:1). Villacher Stadthalle, 3.200, SR Schimm. Tore: Scoville (6./PP, 33.), Sandrock (14.), Cavanaugh (24./PP), Kaspitz (31./PP) bzw. Unterluggauer (28./PP), M. Hohenberger (47./PP). Strafminuten: 19 plus 10 Disziplinar M. Raffl plus Spieldauer Lanzinger bzw. 18 plus 10 Disziplinar Kotyk

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