Für mehr Gründerinnen in der Forschung

30. September 2008, 20:12
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Neue Studie des Programms w-fFORTE empfiehlt Maßnahmenkatalog

Mehr Geschlechtergerechtigkeit, eine bessere Vernetzung von Förderstrukturen, begleitende Forschungsprojekte: Das ist nur ein Bruchteil des Maßnahmenkatalogs, den eine neue Studie des Programms w-fFORTE empfiehlt, um mehr Österreicherinnen als bisher zur Gründung von "forschungs- und technologieintensiven" Unternehmen zu bewegen.

Zwar würden über Gründungen in diesem Bereich bis heute keine systematischen Daten vorliegen. Die im Rahmen der Studie gewonnenen Erkenntnisse lassen aber darauf schließen, dass der Frauenanteil bei "hochqualifizierten Gründungen" wesentlich niedriger ist als bei den Unternehmensgründungen insgesamt.

Die Entscheidung zur Gründung werde aus vielfältigen Motivationen getroffen: Allein entscheiden zu können, unabhängig zu sein, nicht arbeitslos zu sein sind nur einige davon. Selbstständigkeit sei für viele Frauen nicht nur eine Frage individueller Gestaltungsmöglichkeit, sondern vielmehr auch ein strukturelles Phänomen.

Die Studie wurde im Auftrag der Forschungsförderungsgesellschaft und der Förderbank Austria Wirtschaftsservice durchgeführt. w-fFORTE ist ein Programm des Wirtschaftsministeriums. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 1.10.2008)

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