Microsoft-Chef Ballmer: 'Niemand ist gefeit' gegen weltweite Krise

30. September 2008, 15:09
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Hoffnung auf Rettungspaket für US-Banken

Die weltweite Finanzkrise wird nach Ansicht von Microsoft-Chef Steve Ballmer das Geschäft des weltgrößten Software-Konzerns beeinträchtigen. "Ich denke, man muss davon ausgehen, dass kein Unternehmen immun dagegen ist", sagte Ballmer am Dienstag am Rande einer Veranstaltung in Oslo. Die Finanzkrise werde sowohl die Ausgaben der Firmen als auch die Kauflust der Verbraucher dämpfen. Vor allem die Ausgaben der Finanzdienstleistungsbranche dürften sinken.

Hope

Ballmer äußerte zugleich die Hoffnung, der US-Kongress könnte nach der überraschenden Absage an das milliardenschwere Rettungspaket für die Finanzbranche doch noch eine Lösung bis Ende der Woche finden. Die Märkte bräuchten dringend ein Zeichen, dass sich die Lage stabilisiere, warnte Ballmer. Das völlig unerwartete Scheitern des Rettungspakets im US-Kongress hatte die Wall Street am Montagabend auf eine beispiellose Talfahrt geschickt. Der Dow Jones Index der Standardwerte verzeichnete den größten Punkteverlust an einem Tag seit seines Bestehens. (APA/Reuters)

 

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