Neue Tele.ring-Kampftarife ohne Vertragsbindung

30. September 2008, 11:40
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Mobiles Internet kostet mit 6 GB Datenvolumen 12 Euro pro Monat - Markenwechsel von One zu Orange noch nicht "spürbar"

Tele.ring führt weiter die Preisschlacht für T-Mobile. "Obwohl diese bald dem Ende zugeht", so tele.ring-Marktingchef Thomas Kicker am Dienstag vor Journalisten. Derweil zieht Tele.ring mit neuen Angeboten in den Markt. Herzstück: alle Tarife gibt es nun auch ohne Vertragsbindung. Handys gibt es um 99 Euro dazu, der Vertrag dafür kann jeweils zum Monatsende gekündigt werden. Aktivierungsentgelt fällt keines an.

Übliches

Für alle anderen Neukunden besteht weiterhin die Möglichkeit, mit einer 24-Monate-Bindung zu einem stark gesponserten Handy zu kommen. Außerdem gilt der "Immer-Preis", sprich nicht O Euro für die ersten sechs Monate und dann beispielsweise 30 Euro für die restlichen 18 Monate monatlichen Entgelt, wie das beim Mitbewerb üblich sei.

Ergänzend wurde auch ein neues „Willi"-Angebot vorgestellt. Der mobile Internetzugang kostet mit 6 GB Datenvolumen nun 12 Euro pro Monat. Mit den neuen Auslandspaketen kann man für 2 Euro zusätzlich um 20 Cent pro Minute in Nachbarländer, Serbien, Kroatien, Bosnien, Montenegro oder die Türkei telefonieren.

Über eine Million Kunden


"Wir geben das Bindungsthema auf", so Kicker. Zusammen mit der Netzqualität soll dies neue Nutzer bringen. Zur Zeit zählt der Mobilfunker „über eine Millionen Kunden", die ein Drittel des Umsatzes von T-Mobile Österreich liefern. Und "Tele.ring wächst noch."

Orange

Den „Neustart" von One als Orange spüre das Unternehmen nicht. Allerdings zeigt sich Kicker verwundert, dass Orange auf den Preis und nicht auf Qualität und Service setzt. Er gab sich aber zuversichtlich, den längeren Atem zu haben, schließlich sei der Markenwechsel von One zu Orange sehr teuer gewesen, und das würden nun wohl die Kunden zahlen. Orange hat nach Eigenangaben für die Rebranding-Kampagne 20 Mio. Euro in die Hand genommen. Weiters ist Orange seit kurzem Sponsor des Wiener Fußballclubs Rapid.

Kultiger Inder

Der neue Werbekampagne „Frag doch den Inder" wird fortgesetzt, da sie extrem gut ankomme. Wir haben es geschafft, dass der Slogan zu einem „geflügelter Ausdruck" wurde, so Peter Hörlezeder, der Werbeleiter von Tele.ring. (sum/APA)

 

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