Mac wird wieder uninteressanter: Apple-Aktie bricht ein

30. September 2008, 11:18
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Banken haben Anteile des Computerkonzerns heruntergestuft - Consumer Electronics-Branche gerät in Schwierigkeiten

Die US-Bankenkrise dürfte nun auch in der Consumer Electronics-Branche für ernsthafte Schwierigkeiten sorgen. Der Computerkonzern Apple hat am Montag einen drastischen Kurseinbruch seiner Aktien erlebt.

Starker Einbruch

Der Aktienkurs Apples brach zeitweise um über 18 Prozent ein. Damit erlebte der Computerkonzern das größte Minus der vergangenen sieben Jahre. Morgan Stanley und die Royal Bank of Canada (RBC) hatten das Papier von "Overweight" auf "Equal-Weight" zurückgestuft. Als Gründe wurden schlechtere Werte beim Konsumervertrauen sowie ein nachlassendes Wachstum in der PC-Sparte genannt. Das Kursziel der Apple-Aktie senkte Morgan Stanley von 178 auf 115 US-Dollar.

Weniger Wechselwillige

Die RBC wiederum geht von Erhebungen aus, die einen sinkenden Prozentsatz an KundInnen vermelden, die in den kommenden drei Monaten einen Mac statt eines PCs von einem anderen Hersteller kaufen wollen. Auch hier ist der Rückgang drastisch und sank auf einen schelchten Wert, den Apple letztmals vor zweieinhalb Jahren erreicht hatte. Der Absatz von Personal Computern wird in den USA vor allem durch die Nachfrage nach günstigen Rechnern im Niedrigpreis-Segment unter 1.000 Dollar getrieben. Von den in den USA verkauften Macintosh- Rechnern lägen allerdings rund 70 Prozent bei einem Preis von 1.500 Dollar, betonte Kathryn Huberty, Analystin bei Morgan Stanley. Deshalb sei es unwahrscheinlich, dass das Unternehmen schneller als der Markt wachsen könne. (red)

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Apple

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    Wenig Interesse an den Macs? Kein Wunder - seit dem Macbook Air hat Apple nur noch sein iPhone promoted.

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