Pfanner baut in Rumänien aus

30. September 2008, 10:50
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Der Vorarlberger Fruchtsafthersteller Pfanner hat in Rumänien rückwirkend per erstem Jänner 2008 die Vertriebsfirma Cyrom zur Hälfte übernommen

Bregenz - Der Vorarlberger Fruchtsafthersteller Pfanner hat in Rumänien rückwirkend per 1. Jänner 2008 die Vertriebsfirma Cyrom zur Hälfte übernommen. In einem nächsten Schritt soll das Unternehmen in Pfanner Rumänien umbenannt werden, berichtete am Dienstag die "Wirtschaftspresseagentur.com" unter Berufung auf den geschäftsführenden Gesellschafter Peter Pfanner. "Wir wollen unsere Position in der Region weiter ausbauen, denn Rumänien ist mittlerweile unser sechstgrößtes Exportland", erklärte Pfanner die Motivation für den Kauf.

In den vergangenen beiden Geschäftsjahren hat das Lauteracher Familienunternehmen den Absatz in Rumänien laut Peter Pfanner jährlich um 40 Prozent steigern können. Derzeit liefere man pro Jahr rund 18 Millionen Liter Getränke nach Rumänien. Insgesamt produziert Pfanner jährlich etwa 400 Millionen Liter Getränke.

Fruchtbringende Zusammenarbeit

Cyrom mit Sitz in Bukarest beschäftigt 120 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Umsatz von 18 Millionen Euro. Zwischen Cyrom und Pfanner besteht schon seit zehn Jahren eine Zusammenarbeit. Als Handelshaus vertreibt Cyrom derzeit nicht nur Produkte von Pfanner, sondern auch Mineralwasser und Olivenöl von anderen Markenherstellern. Dieses Angebot wolle man künftig auf zusätzliche Markenprodukte ausdehnen, sagte Pfanner.

Wie Peter Pfanner weiter ausführte, hat sich die Unternehmensgruppe Pfanner eine neue Firmenstruktur gegeben. Künftig werden alle Aktivitäten und Firmen von Pfanner in der Pfanner Holding AG konzentriert. "Das ist eine nachhaltigere Firmenstruktur, die nicht zuletzt die Themen Nachfolge und Generationenwechsel klar regeln soll", sagte Pfanner. Auf der Eigentümerseite hätten sich durch die neue Struktur aber keine Änderungen ergeben.

Pfanner erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von 228 Millionen Euro. Der Exportanteil beläuft sich auf 80 Prozent. Das Unternehmen beschäftigt in Österreich 340 Mitarbeiter, in Europa sind es insgesamt 700. (APA)

 

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