NR-Wahl brachte der "ZiB" 1,79 Mio. Seher

29. September 2008, 12:59
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"ZiB" am Sonntag war meistgesehene seit Ende der Durchschaltung - Insgesamt 3,9 Millionen bei Wahlsonntag im ORF

Die Nationalratswahl hat dem ORF gute Quoten beschert: 1,79 Millionen Österreicher haben am Sonntagabend den Ausgang der Nationalratswahlen in den ORF-Hauptnachrichten, der "Zeit im Bild", verfolgt. Das entspricht einem Marktanteil in den Kabel-und Satellitenhaushalten von 65 Prozent und ist damit die meistgesehene "ZiB" seit dem Ende der Durchschaltung im April 2007. Insgesamt verfolgten laut einer ORF-Aussendung vom Montag 3,9 Millionen Zuschauer die Wahlberichterstattung am Sonntag.

Bei der ersten Hochrechnung ab 16.45 Uhr schalteten fast 1,1 Millionen Zuseher bei einem KaSat-Marktanteil von 64 Prozent ORF 2 ein. Die zweite Hochrechnung um 18.30 verfolgten 1,11 Millionen Menschen, und bei der Hochrechnung um 19 Uhr saßen bereits 1,7 Millionen Österreicher vor dem Fernseher. Zusätzlich sahen mehr als 70.000 Menschen den Wahlausgang und die ORF 2-Berichterstattung via Live-Stream.

1,166 Millionen bei der Diskussionsrunde

Der Hauptabend wurde von der "Diskussion der Spitzenkandidaten" dominiert. 1,166 Millionen Menschen sahen die Gesprächsrunde mit Ingrid Thurnher aus dem Parlament, das entspricht einem KaSat-Anteil von 38 Prozent. Besonders hoch war das Interesse an der Wahlberichterstattung laut ORF bei der jungen Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen. Hier erreichte der öffentlich-rechtliche Sender zwischen 16.45 und 20.00 Uhr einen KaSat-Anteil von 47 Prozent.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zog am Montag positive Bilanz über die gesamte Wahlberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Senders. In weit mehr als 1.000 Sendungen und Beiträgen habe der ORF in Fernsehen, Radio und Online seine "Leistungsfähigkeit für die Information im Vorfeld der Nationalratswahl eindrucksvoll unter Beweis gestellt". 5,1 Millionen Menschen wurden allein vom ORF-Fernsehen erreicht, so Wrabetz.

Im Rahmen der Publikumsratssitzung streute der ORF-Chef der privaten Konkurrenz zwar einige Röschen und meinte, die Sender hätten "ihre Politsendungen ganz ordentlich gemacht", die "gesamthafte Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags war und ist aber nur durch den ORF möglich". Auch in der jungen Zielgruppe bis 30 Jahre habe der ORF ein Vielfaches an Sehern im Vergleich zur kommerziellen Konkurrenz erreicht, betonte Wrabetz. (APA)

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