"Bundestrojaner" sucht Nachfolger

29. September 2008, 12:19
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Die Suche nach dem österreichischen Un/Wort des Jahres 2008 hat begonnen - Vorschläge für den Nachfolger des "Bundestrojaners" können online eingereicht werden

Wien - Das Rennen hat begonnen: Die Uni Graz sucht in Kooperation mit der APA-Austria Presse Agentur das Wort des Jahres 2008. Im Vorjahr hat es der "Bundestrojaner" an die Spitze geschafft, "Komasaufen" wurde zum Unwort gekürt. Ab heute, Montag, bis 10. November 2008 können Vorschläge für das Wort des Jahres, das Unwort, den Spruch und den Un-Spruch des Jahres unter www.oewort.at eingereicht werden. Am 11. Dezember werden Sieger und Verlierer bekanntgegeben.

Zunächst werden in einer Vorausscheidung per Internet Wortvorschläge gesammelt. Von 11. November bis 8. Dezember findet dann die eigentliche Wahl zum Wort des Jahres statt. Eine Jury unter der Leitung von Ass.-Prof. Mag. Dr. Rudolf Muhr vom Institut für Germanistik in Graz wählt aus den Kandidatenwörtern aus.

An die Spitze des Spruch des Jahres schaffte es 2007 Hubert Gorbach mit dem Zitat "The world in Vorarlberg is too small", das in einem Schreiben an den britischen Finanzminister Alistair Darling auftauchte. Zum Un-Spruch des Jahres wurde der Name eines politischen Programms des BZÖ in der Steiermark gekürt: "Wir säubern Graz!". (APA)

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