Tolkien-Stiftung versus New Line Cinema

26. September 2008, 12:45
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Erben des "Herr der Ringe"-Autors wollen höhere Beteiligung an Film-Einnahmen - Schadenersatzklage abgewiesen, Prozess wegen Betrugs könnte aber stattfinden

Los Angeles - Eine US-Richterin hat eine Schadenersatzklage der Erben des britischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien gegen das Hollywood-Studio New Line Cinema abgewiesen. Das Unternehmen hatte die Romantrilogie "Der Herr der Ringe" in die Kinos gebracht. Die Kläger hatten wegen Vertragsverstößen 150 Millionen Dollar verlangt. Laut der Klageschrift hätte New Line Cinema die Tolkien-Stiftung und andere Berechtigte mit 7,5 Prozent an den Filmeinnahmen von schätzungsweise sechs Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 4,13 Milliarden Euro) beteiligen müssen.

Bisher sei aber lediglich eine Vorauszahlung von 62.500 Dollar geleistet worden. Eine Klage wegen Betrugs ließ die Richterin zu. Der Prozess könnte im Oktober 2009 beginnen. New Line Cinema wurde im Februar von Warner Bros. Entertainment übernommen.  (APA/AP)

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