Musik senkt den Blutdruck

26. September 2008, 11:09
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Ob Mozart oder Entspannungs-CD: Studie zeigt, dass Musik postitiv wirkt - Einige Teilnehmer konnten sogar Medikamentenkonsum reduzieren

Atlanta - Akustische Entspannungsprogramme können den Blutdruck senken. Dies zeigt eine US-Studie an Senioren mit Hypertonie. Eine Gruppe der Teilnehmer hörte dreimal wöchentlich eine CD mit einem zwölfminütigen Übungsprogramm, bei der eine beruhigende Stimme begleitet von Wellenrauschen die Zuhörer zum Entspannen anleitet. Die übrigen lauschten einer ebenso langen Mozartsonate.

Systolischer Wert

Nach vier Monaten sei der Blutdruck in beiden Gruppen gesunken, sagte Untersuchungsleiterin Jean Tang von der Universität Seattle auf einer Tagung in Atlanta. Der obere, systolische Wert sank in der Mozart-Gruppe von durchschnittlich 141 auf 134. In der anderen Gruppe fiel der Wert von 141 sogar auf 132.

Fehlende Complience

Dies zeige, dass Entspannungsprogramme zur Therapie von Bluthochdruck beitragen könnten, betonte Tang. Zwar konnten einige Teilnehmer dadurch ihren Medikamentenkonsum senken. Eine Nachbefragung drei Monate später zeigte allerdings, dass nur noch rund die Hälfte der Senioren die Entspannungsübung regelmäßig nutzte. (APA/AP)

 

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    Der obere, systolische Wert sank in der Mozart-Gruppe von durchschnittlich 141 auf 134.

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