Plassnik traf Mottaki: "Nuklear bewaffneten Iran darf es nicht geben"

26. September 2008, 10:12
17 Postings

Außenministerin verurteilt Ahmadinejad-Aussagen als "völlig inakzeptabel"

New York - Außenministerin Ursula Plassnik ist am Rande der UNO-Vollversammlung in New York mit ihrem iranischen Amtskollegen Manouchehr Mottaki zusammengetroffen. Die Außenministerin warb dabei erneut beim Iran, das Angebot einer "doppelten Auszeit" (inbezug auf die UNO-Sanktionen und die Uran-Anreicherung) anzunehmen. "Einen nuklear bewaffneten Iran darf es nicht geben. Deshalb ist es notwendig, dass alle diplomatischen Bemühungen unternommen werden, um diese Gefahr zu bannen", so Plassnik laut Aussendung des Außenministeriums vom Freitag.

"Die ausgestreckte Hand ergreifen"

Der Iran könne, "wenn er dies will, einen wichtigen Beitrag zur Stabilität in seiner gesamten Nachbarschaft leisten", sagte Plassnik weiter. Deshalb sei die internationale Staatengemeinschaft auch zum Dialog bereit. Der Iran müsse "die ausgestreckte Hand allerdings ergreifen". In die "völlig falsche Richtung" hätten jedoch die Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad in seiner Rede vor der UNO-Generalversammlung. "Seine Aussagen sind völlig inakzeptabel. Dialogbereitschaft beginnt mit der Wahl der Worte", so Plassnik. (APA)

 

Share if you care.