Polizei geriet bei Razzia in Hinterhalt: 22 Tote

24. September 2008, 19:03
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Aufständische dürften Warnung erhalten haben

Bagdad  - Eine Razzia gegen irakische Rebellen hat am Mittwoch ein blutiges Ende genommen. Die Aufständischen erhielten nach Angaben der Behörden offenbar einen Hinweis auf die geplante Aktion und bereiteten einen Hinterhalt vor. Dabei wurden 14 Polizisten und acht Mitglieder eines sunnitischen "Erweckungsrats" erschossen. In diesen Gruppen haben sich Sunniten zusammengeschlossen, die sich auf die Seite der USA geschlagen haben.

Als sich die Polizisten dem Einsatzort in Othmanija nordöstlich von Bagdad näherten, wurden sie mit Maschinengewehren und Panzerfäusten angegriffen, wie die irakischen Streitkräfte mitteilten. Danach kam es in dem Dorf zu einem zweistündigen Feuergefecht. Amir Rafat vom Provinzrat in Dijala machte die Al Kaida im Irak für den Überfall verantwortlich.

Die nordöstlich von Bagdad gelegene Provinz Dijala zählt zu den gefährlichsten des Irak. Die Sahwa-Miliz, die vom US-Militär finanziert wird, bekämpft dort den irakischen Ableger des internationalen Terrornetzwerks Al Kaida. (APA/AP)

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