Multimedia-Staatspreis 2008 für "Duale Zustellung" von Dokumenten

24. September 2008, 13:53
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Staatssekretärin Marek: "Ein weiteres Beispiel für die österreichische e-Government Erfolgsgeschichte" - Webmonitor zur US-Wahl erhielt Sonderpreis

Eine von der Raiffeisen Informatik GmbH entwickelte "Duale Zustellung", die erstmals elektronische und postalische Zustellung behördlicher Dokumente kombiniert, wurde gestern, Dienstag, Abend, im Wiener Konzerthaus mit dem "Multimedia- und e-Business Staatspreis" 2008 ausgezeichnet. "Der Bürger spart Zeit und gewinnt an Freiheit, und die Verwaltung gewinnt durch effizientere und gebündelte Prozesse; zudem spart man Transportkosten und schont damit die Umwelt", so die Juroren.

"Österreich ist Vorreiter"

Für Peter A. Bruck, Staatspreisbeauftragter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) für Multimedia & e-Business, ist "Österreich in Europa ein Vorreiter in Bezug auf innovative und bürgernahe e-Government Anwendungen". Auch Staatssekretärin Christine Marek (V) nannte das ausgezeichnete Projekt "ein weiteres Beispiel für die österreichische e-Government Erfolgsgeschichte".

Microsofts Incredible Machine

In zahlreichen Kategorien wurden weitere Auszeichnungen vergeben. So gewann die Imagination Computer Services GmbH mit ihrem Multi-User-Game "Microsofts Incredible Machine" die Kategorie Kultur, Unterhaltung und Spiele. Die von E-Learning concepts Rietsch KEG produzierten 175 Lernspiele "EDysGate", die es laut Aussendung Legasthenikern erlauben, nachhaltig ihre Wahrnehmung zu verbessern siegte in der Kategorie Tourismus, Gesundheit und Soziale Dienste. Ein Online-Sanierungs-Check der Firma sicht-bar.at verhalf der Bausparkasse der Österreichischen Sparkassen AG zum Sieg in der Kategorie ecommerce und Kundenbindung.

Web 2.0, US-Wahl und Co

Bei e-Marketing und Unternehmenspräsentation gewann die Parkside Informationstechnologie GmbH mit der Web-Site des Grazer Musikfestivals "springseven", in der Kategorie Lernen, Information und Journalismus hatte das Web-Special "Themenwoche: Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft" der ARD mit einer Cross-Media Kombination von Web, TV und Radio die Nase vorn. In der Sonderkategorie "Online Communities, Web 2.0 und Social Networks" gewann das Department of New Media Technology der MODUL University Vienna mit dem Webmonitor "US Election 2008", der die politische Ausrichtung von Medien, Umweltorganisationen, populären Blogs und führenden amerikanischen Unternehmen analysiert.

Take this dance and forget my name

Der Innovationspreis "Die Zukunft des digitalen Rundfunk" ging an Thorsten Konrad für das Web 2.0 Projekt "Take this dance and forget my name", das interaktives Musikvideos mit Web 2.0 Tools verknüpft. Den Förderpreis gewann Matthias Fritz von der FH Salzburg mit der crossmedialen Malmaschine "Tagtool". (APA)

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