Umsatz mit mobilen Datendiensten bis 2012 verdreifacht

24. September 2008, 13:50
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Mobile Datendienste sollen sinkende Preise für Handy-Gespräche ausgleichen

Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird sich einer Studie zufolge bis 2012 mehr als verdreifachen. Dann würden mehr als 60 Prozent der Mobiltelefone in Deutschland über den schnellen Übertragungsstandard UMTS verfügen und damit über einen schnellen Internet-Zugang, teilten der Branchenverband Bitkom und das Beratungsunternehmen Goldmedia am Mittwoch in Berlin mit. Der Datenumsatz werde 2012 auf 5,7 Milliarden Euro von 1,6 Milliarden 2007 steigen.

Mehr mit dem Handy surfen

Mit mobilen Datendiensten wollen sich die Mobilfunkanbieter unabhängiger machen von den sinkenden Preisen für Handy-Gespräche. Neue Geräte - wie das iPhone von Apple - und neue Angebote sollen die Kunden dazu animieren, mehr mit dem Handy im Netz zu surfen, Musik herunterzuladen oder Sendungen anzuschauen. Stabilere Verbindungen und günstigere Preise für Datenverbindung sollen aber auch geschäftliche Anwendungen, wie das Abrufen von E-Mails, attraktiver machen.

Großteils werbefinanziert

Der Umsatz mit mobiler Unterhaltung wird der Studie zufolge 2012 rund 740 Millionen Euro erreichen. Ein großer Teil werde über Werbung finanziert werden. Die Netto-Erlöse aus Handy-Werbung würden 2012 auf annähernd 300 Millionen Euro steigen von fast 100 Millionen Euro im laufenden Jahr. (Reuters)

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