Neustart bei Astana

24. September 2008, 13:37
49 Postings

Us-Amerikaner feiert seine Rückkehr bei der Australien-Rundfahrt, im Sattel des kasachischen Renn-Teams

Sydney - Der siebenfache Tour-de-France-Champion Lance Armstrong wird sein Comeback im Profiradsport bei der Australien-Rundfahrt von 19. bis 25. Jänner 2009 geben. Dies gab Südaustraliens Premier Mike Rann am Mittwoch bekannt. Laut dem Kommunalpolitiker seien Australiens Regierung und die lokale Krebsforschung hauptverantwortlich für Armstrongs Engagement in Australien gewesen.

"Wir haben uns schon vergangenes Jahr gegen China, Kalifornien und Russland durchgesetzt und waren das erste Rennen mit ProTour-Status außerhalb Europas. Jetzt haben wir uns wieder gegen internationale Konkurrenz, die sich um Armstrong bemüht hatte, behauptet", verkündete Rann.

Armstrong wird in den Farben des Teams Astana an den Start gehen, dies gab der Vizepräsident des kasachischen Radsportverbands Nikolaj Proskurin ebenfalls am Mittwoch bekannt. Der 37-jährige US-Amerikaner "wird ein neues sportliches Wahrzeichen Kasachstans."

In der Zwischenzeit wurden in Spanien Stimmen laut, die auf einen Weggang Alberto Contadors hindeuten. Der Spanier, der letzte Saison die Tour de France sowie in diesem Jahr den Giro d'Italia und die Vuelta gewonnen hat, wird in der Zeitung "As" mit der Aussage zitiert, er habe sich mit seinen Leistungen das Recht verdient, Teamleader zu sein, ohne dafür kämpfen zu müssen. Indes meldete sich auch Pat McQuaid, Präsident vom Internationalen Radverband UCI, zum Comeback und damit aufkommenden Dopingspekulationen um Armstrong zu Wort. "Ich glaube nicht, dass er ein Betrüger ist", verteidigte er den Superstar und appellierte an alle Skeptiker: "Lasst ihm eine Chance."

Armstrong selbst meine in New York: "Ich stehe jedem für Tests zur Verfügung, jeder kann meine Werte im Internet nachlesen."Einen Konflikt mit  Contador sieht er nicht. "Ich denke, es gibt Platz für uns beide. Alberto ist der Beste der Welt und das respektiere ich. Und ich weiß derzeit gar nicht, ob ich so schnell fahren kann wie er", meinte Armstrong. (APA)

 

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Zurück im Spiel: Lance Armstrong.

Share if you care.