Mehr Zucker für Agrana

24. September 2008, 11:54
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Gute Witterungsbedin­gungen bringen hohe Ernteerträge, erstmals bietet der Zuckerriese in diesem Herbst auch Bio-Produkte an

Wien - Der heimische Zuckerriese Agrana kann sich heuer über eine gute Rübenernte bzw. mehr Zucker freuen. Erstmals wird bei der Herbstkampagne 2008 auch Biozucker aus österreichischen Biorüben produziert.

Aufgrund guter Witterungsbedingungen liegen in diesem Jahr die Hektarerträge bei österreichischen Zuckerrüben bei rund 67 Tonnen, nach 63 Tonnen im Vorjahr. Die Zuckerrübenmenge wird daher bei rund 2,87 Mio. Tonnen (2,52 Mio. Tonnen) erwartet. Die zu gewinnende Zuckermenge wird bei geplanten 447.000 Tonnen um rund 16 Prozent höher sein als im Vorjahr (383.324 Tonnen), teilte die Agrana am Mittwoch mit.

In allen sieben Agrana-Rübenzuckerfabriken in Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Rumänien sollen im Zuge der Zuckerrübenkampagne 2008/09 aus insgesamt rund 4,45 Mio. Tonnen Rüben (Vorjahr: 4,62 Mio. Tonnen) rund 675.000 Tonnen Zucker (Vorjahr: 711.080 Tonnen) gewonnen werden.

EU-Zuckermarktordnung

Die der Agrana zugeteilte Zuckerquote liegt aufgrund der Reform der EU-Zuckermarktordnung im Zuckerwirtschaftsjahr 2008/09 bei 618.502 Tonnen gegenüber 735.565 Tonnen im Vorjahr.

Die Kartoffelmenge in der Fabrik in Gmünd (Niederösterreich) wird inklusive der 28.000 Tonnen Bio-Stärkeindustriekartoffeln bei rund 210.000 Tonnen (Vorjahr: 195.000 Tonnen) und damit auf Höhe der kontrahierten Menge liegen.

In den Saftkonzentratswerken der Agrana in Österreich, Ungarn, Polen, Rumänien, der Ukraine und China werden im aktuellen Verarbeitungsjahr 890.000 Tonnen Äpfel (Vorjahr: 513.000 Tonnen) zu Apfelsaftkonzentrat verarbeitet. (APA)

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