EasyJet will rentable Inlandsrouten haben

23. September 2008, 20:01
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Britischer Billigflieger bietet zehn Maschinen für Aufrechterhaltung des Flugbetriebs bei Alitalia-Konkurs

Rom - Während sich für die italienische Fluglinie Alitalia das Aus nähert, wittern Low Cost-Gesellschaften gute Geschäfte. Die britische Fluggesellschaft EasyJet würde gern Flugrouten auf dem rentablen italienischen Binnenmarkt übernehmen, die nach einem Alitalia-Konkurs frei würden. Ein Sprecher des in London ansässigen Billigcarriers erklärte sich bereit, zehn Maschinen auf Routen wie Mailand-Rom, Mailand-Neapel und Mailand-Palermo einzusetzen, sollte Alitalia zusammenbrechen.

"EasyJet ist bereit, jene Routen zu aktivieren, die für die italienische Regierung und für den Öffentlichen Dienst besonders wichtig sind. Wir könnten uns mit zehn Maschinen engagieren", sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft.

Die EasyJet-Gruppe will aber nicht Alitalias Slots im Fall eines Bankrotts Fluggesellschaft kaufen, sondern erwartet sich, dass die italienische Regierung ihr die Routen als Gegenzug für die Fortsetzung des Dienstes überlässt. EasyJet-Rivale Ryanair, der ebenfalls auf den italienischen Binnenmarkt präsent ist, kommentierte seine Pläne für Italien nicht.

Die Alitalia steht vor dem Konkurs, nachdem am Donnerstag die Investorengruppe CAI ihren Übernahme- und Rettungsplan für die noch staatliche Airline zurückgezogen hatte. CAI hatte die unnachgiebige Haltung der Gewerkschaften und der einflussreichen Pilotenverbände gegen den Rettungsplan für das Scheitern der Gespräche verantwortlich gemacht. (APA)

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