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Polizeischlacht auf deutschen Straßen: Martina Gedeck als Ulrike Meinhof in "Der Baader Meinhof Komplex" - bis hin zum Dufflecoat wurden Requisiten akribisch recherchiert.

Freunde seit Studententagen: Uli Edel (li.) und Bernd Eichinger.
STANDARD: Herr Eichinger, mit "Der Untergang" und "Der Baader Meinhof Komplex" rekonstruieren Sie zwei deutsche Geschichtsbilder mit viel Detailfreude. Was macht diese Nachstellung von Geschichte(n) für Sie so interessant?
Eichinger: Ich habe kein Interesse daran, Geschichte zu präsentieren. So funktioniert das nicht. Wenn man Filme macht, geht man vom eigenen Interesse aus. Im Nachhinein kann man natürlich über die beiden Filme sagen, dass sie zwei düstere Kapitel deutscher Geschichte thematisieren.
STANDARD: Worin liegt denn Ihr persönlicher Bezug?
Eichinger: Als jemand aus der ersten Nachkriegsgeneration hat mich die Zeit des Nationalsozialismus vor allem deshalb interessiert, weil es darüber ein so großes Schweigen gab. Meine Generation hat in den Spät-60ern ihr politisches Denken entwickelt - die Folge war, dass es enorm gekracht hat. Das glich einem hysterischen Gegenrudern.
STANDARD: Herr Edel, wie sehen Sie das? Warum gerade jetzt eine Geschichte der RAF?
Edel: Ich hab den Film ein wenig für meine Jungs, die 21 und 22 Jahre alt sind, gemacht - als ob ich ihnen die Zeit erklären möchte. Mir war es wichtig, etwas über den Kontext der damaligen Ereignisse auszusagen, auch über die Jahre 1967 und 1968. Der Film beginnt zu einem Zeitpunkt, zu dem die RAF noch gar nicht als solche existiert hat. Ich wollte vermitteln, wie man sich in diesem linken Umfeld gefühlt hat. Wenn man sieht, was bei der Demonstration gegen den Schah-Besuch passiert ist, erhält man schlaglichtartig ein Gefühl für das, was die Bewegung bestimmt hat. Die Polizeischlacht war durch nichts legitimiert.
STANDARD: Martina Gedeck spielt Ulrike Meinhof, die prägnanteste Figur des Films. Sie erzählt auch etwas über die Verführungskraft der ersten Generation - und mit Stars kann man sich leicht identifizieren.
Edel: Ich wollte Identifikation ermöglichen. Da gibt es überhaupt nichts zu verheimlichen. Ich wollte, dass man mit ihnen dabei ist. Ich wollte, dass man die Wut, die damals entstand, nachvollziehen kann. Über Baader wusste man ja nicht viel, über Ulrike Meinhof dagegen schon. Man hat regelmäßig ihre Konkret-Kolumnen gelesen. Sie hat einen entscheidenden Schritt gemacht, als sie den berühmten Fenstersprung tat: von einem sehr etablierten Platz in die Illegalität.
Eichinger: Verführerisch war die erste Generation der RAF aber nur zu einem bestimmten Grad. Man muss zwischen der Studentenbewegung und der RAF unterscheiden. Als man so weit ging, den Staat anzugreifen und zu sagen, man wolle eine andere Weltordnung, wurde es ziemlich unspaßig. Uli Edel war ja eine Zeit lang Revolutionsromantiker, ich nie. Ich hätte mir auch nie den Che Guevara in meine Studentenbude gehängt. Und Mao fand ich damals schon fürchterlich.
STANDARD: Der Film legt mehr Wert auf Darstellung als auf Analyse. Der letzte Satz, den Brigitte Mohnhaupt ausspricht, deutet aber an, dass er sich klar gegen den Mythos positioniert. Er lautet: "Hört endlich auf, sie so zu sehen, wie sie nie waren."
Eichinger: Ja, das soll auch so sein. Erstens ist es Mohnhaupts Satz, der so überliefert ist. Der Film hat allerdings viele Facetten. Manche Leute beklagen, der Film habe keine Haltung. Das ist natürlich Unsinn: Er stellt Fragen, ist aber nicht investigativ gemeint. Er will die Personen in ihrer Zeit darstellen. Damals waren diese Dinge möglich. Ansonsten müsste man ja annehmen, dass alle Beteiligten verrückt waren.
Edel: Der Satz ist auch deshalb wichtig, weil Mohnhaupt gegenüber ihren Gefährten den Mythos aufrechtzuerhalten versucht hat.
STANDARD: Der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher meinte, der Film bereite der Erziehungsdiktatur ein Ende. Stimmen Sie dem zu?
Eichinger: Freilich. Es deutet aber nichts darauf hin, dass sie zu Ende ist. Leider! Die Leute benehmen sich wie Schullehrer, die meinen, sie könnten den Menschen etwas beibringen. Man kann den Leuten aber nichts beibringen, nicht einmal den eigenen Kindern. Man kann Menschen nur etwas vorleben. Filmemachen ist wie Vorleben. Gute Filme lassen dem Zuschauer Raum zu denken. Und andere finde ich reizlos.
STANDARD: Der BKA-Chef Horst Herold, verkörpert von Bruno Ganz, vertritt den Staat. Er behält den Überblick - von Fehlleistungen auf dieser Seite ist nicht viel zu sehen.
Edel: Ich habe einen Gegenpol gebraucht. Mit Herold verhält es sich natürlich so, dass man ausgerechnet einen vor sich hat, der überraschend integer ist.
Eichinger: Es sind viele Fehlentscheidungen passiert. Aber ich bin sehr froh, dass man darauf geachtet hat, dass der Rechtsstaat intakt bleibt. Herold sagt nur Sätze, die er tatsächlich oder so ähnlich ausgesprochen hat. Wenn man seine Interviews heute liest, haben sie fast etwas Prophetisches. (Dominik Kamalzadeh/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24. 9. 2008)
Ab Freitag im Kino
Zu den Personen
Bernd Eichinger ist Deutschlands Erfolgsproduzent. In den 70er-Jahren
realisierte er Autorenfilme von Alexander Kluge oder Wim Wenders, er
verlegte sich dann aber zunehmend auf Großproduktionen. Zuletzt erregte
er mit "Der Untergang" viel Aufsehen. Uli Edel studierte gemeinsam mit
Eichinger in München Film. Zu seinen Arbeiten zählen "Christiane F."
und "Letzte Ausfahrt Brooklyn".
Brillante Mendoza erzählt in "Captive" von einer Entführung - Der philippinische Regisseur über Ökonomie und Alltag, Opfer und Täter
Die Hauptattraktion von Ilmar Raags Tragikomödie ist die estnische Schauspielerin Laine Mägi
Kein Leben unter den funkelnden Oberflächen: Baz Luhrmann verfehlt den tragischen Kern der Erzählung
Wie ein junger, Skateboard fahrender Werbemensch mit frechen Ideen einen grausamen Diktator besiegt: Das zeigt Pablo Larraíns Film "No", eine - teilweise von der Realität abweichende - Interpretation der Geschichte vom Triumph des chilenischen Volkes über Pinochet
Nicole Kidman und Mia Wasikowska in einem schwermütig überspannten Thriller über eine amoralische Familie
"The Life of Riley - The Story of B. B. King" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vor vier Jahren reanimierte J. J. Abrams die "Star Trek"-Saga. Mit der Fortsetzung dockt er nun an die Materialschlachten des gegenwärtigen Blockbuster-Kinos an
Eine märchenhaft überhöhte Reise durchs kriegsversehrte Nachkriegsdeutschland: "Lore" von der Australierin Cate Shortland erzählt in sinnlichen Bildern von einer Heranwachsenden und ihren Geschwistern, die auf sich allein gestellt sind
Die Berliner Komödie "Hai-Alarm am Müggelsee" von Leander Haußmann und Sven Regener - und die weiteren Filmstarts der Woche
Robert Downey Jr. schlüpft ein weiteres Mal in die Raketengamaschen
Die Westschweizer Regisseurin Ursula Meier wirft in ihrem klug-prägnanten Familiendrama einen ungewöhnlichen Blick auf die Gefälle zwischen Berg und Tal
Regisseur Steven Soderbergh verabschiedet sich vom Hollywoodkino
Wolfram Paulus' Jugenddrama, das während der NS-Zeit spielt, und weitere Filmstarts der Woche
Schuld und Sühne bei den Modernisierungsverlierern von Seoul: Für sein drastisches, leider allzu vordergründiges Drama erhielt der Filmemacher Kim Ki-duk 2012 den Goldenen Löwen von Venedig
In ihrem preisgekrönten Film erzählen Tizza Covi und Rainer Frimmel von zwei Männern im Schaugewerbe und ihrem Blick auf die Welt
Elle Fanning und Alice Englert in Sally Potters Coming-of-Age-Story "Ginger & Rosa"
Paul-Julien Robert wurde 1979 in die Mühl-Kommune auf dem Friedrichshof hineingeboren. Mehr als dreißig Jahre später begibt er sich mit seinem Dokumentarfilm auf eine Spurensuche
Jessica Chastain erwächst in Andy Muschiettis Horrorfilm ungewöhnliche Konkurrenz
Hüseyin Tabaks erbauliches Filmmelo "Deine Schönheit ist nichts wert"
Ernst Gossners bereits 2007 in Los Angeles gedrehtes Episodendrama kommt jetzt bei uns ins Kino
Der Franzose Gilles Bourdos nähert sich in seinem Film "Renoir" der Spätphase des impressionistischen Malers traditionell, anekdotisch an: Charakterkopf Michel Bouquet verkörpert den Künstler, der durch ein Modell neue Kräfte schöpft
Evelyn Schels sieht dem Künstler in ihrem Dokumentarfilm immer wieder kommentarlos bei der Arbeit zu
Science-Fiction als Designer-Patchwork: In Joseph Kosinskis ideenarmem Filmdrama versucht Tom Cruise auf einer kaputten Erde ein paar Rätsel der Vergangenheit zu klären
Im Dokumentarfilm "Grande Hotel" von Lotte Stoops wird ein Hotelkomplex und mit diesem die jüngere Geschichte Mosambiks lebendig
Regisseur Bence Fliegauf behandelt in "Just the Wind" Übergriffe auf ungarische Roma. Darin baut er aus beiläufigen Beobachtungen eines gewöhnlichen Tages ein atmosphärisch dichtes, prämiertes Filmdrama
Southern Gothic als Marketing-Gehorsam: Der Fantasy-Teenie-Film "Beautiful Creatures"
Fast 15 Jahre nach "Das Fest" entwirft der Däne Thomas Vinterberg mit "Die Jagd" das Filmdrama eines Mannes, der zum Ausgestoßenen wird
"Kon-Tiki" über Thor Heyerdahls Pazifik-Expedition - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Bruce Willis und Dwayne Johnson im 3-D-Actionfilm "G.I. Joe - Die Abrechnung" - und die weiteren Kinostarts der Woche
Eine Frau, die sich zwischen Sicherheit und Abenteuer entscheiden muss: Sarah Polleys Liebesfilm "Take This Waltz" krankt an allzu papierenen Ideen, dabei agiert Hauptdarstellerin Michelle Williams mit eindringlicher Aufrichtigkeit
Deepa Mehta hat mit "Mitternachtskinder" Salman Rushdies gleichnamigen ausufernden Roman umgesetzt
Ann-Kristin Reyels' zweiter Kinofilm ist sommerliche Paarstudie und Gesellschaftsskizze
Filip Antoni Malinowskis zeichnet in der Doku "Maria muss packen" ein Porträt seiner Großeltern
Harmony Korine dreht das Brauchtum junger US-Amerikaner - von der Frühlingsferiensause bis zur Gangsterrap-Pose - einmal gekonnt durch den Bildmixer
Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock in Sacha Gervasis Spielfilmdebüt und weitere Filmstarts der Woche
Marko Doringers Film "Nägel mit Köpfen" porträtiert Pärchen und ihre Existenzfragen
Verleihung am 20. März im Wiener Rathaus - Gespräch mit Alexander Horwath im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Paul Rudd über seine Rolle als strauchelnden Familienvater in Judd Apatows Komödie "This is 40" sowie über das Geheimnis von Socken und Unterhosen
Vergnügliche Hiebe: Sylvester Stallone prügelt sich durch Walter Hills Neo-Noir "Bullet to the Head" ("Shootout - Keine Gnade")
Bille Augusts Verfilmung von Pascal Merciers Bestseller "Nachtzug nach Lissabon" und weitere Filmstarts der Woche
Die österreichische Filmkomödie "Zweisitzrakete" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Schale Plastik-Fantastik: "Die fantastische Welt von Oz" mit James Franco
Mit "Leviathan" definieren Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor den Dokumentarfilm neu: Der auf der Viennale mit dem STANDARD-Leserpreis prämierte Film führt in rauen, körperlichen Bildern eine grimmige Totalität von Mensch, Meer und Maschine vor Augen
US-Schauspieler Bill Murray überrascht in Roger Michells "Hyde Park am Hudson" in einer ernsthaften Rolle: Er verkörpert US-Präsident Roosevelt als einen im Privatleben überforderten Mann
Sherry Hormanns Film "3096 Tage" bringt Natascha Kampuschs Gefangenschaft auf die Leinwand - Der Streifen setzt auf professionelle Distanz zum Geschehen
Fanatische Hobbyfilmer und ein Bankdirektor, der auf unkonventionelle Weise dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt: ein Setbesuch in Oberbayern, wo Gerhard Polt seinen neuen Spielfilm "Und Äktschn!" dreht
Ein kluges Porträt als Ringkampf: Veronika Franz und Severin Fiala haben in "Kern" den gleichnamigen Schauspieler und Regisseur gefilmt
"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
Rund um eine schicksalhafte Begegnung entwirft Paul Thomas Anderson in "The Master" ein Zeitbild der USA in den Fifties. Großes Kino mit Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman
Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
Peter Jackson hat nach "Herr der Ringe" die nächste Tolkien-Adaption in Angriff genommen
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
Im neuen, klugen Film des Franzosen François Ozon, "In ihrem Haus", entspinnt sich ein raffiniertes Spiel des Fabulierens
Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
Andrew Dominiks ins Jahr 2008 verlegte Adaption eines George-V. -Higgins-Thrillers und weitere Filmstarts der Woche
Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes verbindet in seinem preisgekröntem Film "Tabu" eine verbotene Liebe in den Kolonien mit einer Ode an das frühe Kino
Dietrich Brüggemanns Twentysomethings-Berlin-Komödie "3 Zimmer/ Küche/ Bad" und die weiteren Filmsstarts der Woche
Schauspiel-Star Ben Affleck hat mit "Argo" einen höchst unterhaltsamen Politthriller realisiert, der von einer ungewöhnlichen Verschränkung zwischen Hollywood und Weltpolitik erzählt
Matthias Glasners im äußersten Norden Norwegens situiertes Drama "Gnade" und weitere Filmstarts der Woche
Gustav, Clara Luzia, Luise Pop und Teresa Rotschopf machen Musik: Mirjam Ungers "Oh Yeah, She Performs!" ist eine energetische Hommage an vier alternative Stars
Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
"Robot & Frank", das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs Jake Schreier, erzählt die etwas konstruierte, letztlich aber gefühlvolle Geschichte eines demenzkranken alten Mannes und seines elektronischen Helfers
Im 23. James-Bond-Abenteuer "Skyfall" richtet sich die Bedrohung gegen den Geheimdienst selbst
Nur falsche Töne: Detlev Bucks Kehlmann-Adaption "Die Vermessung der Welt"
"Knistern der Zeit", Sibylle Dahrendorfs Dokumentarfilm über Christoph Schlingensiefs Operndorf-Projekt
Peter Fonda im Familiendrama "Smitty" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Tragikomödie über die Erfahrung des Alterns: Hauptdarstellerin Isabella Rossellini ist der große Pluspunkt von Julie Gavras' zweitem Kinofilm "Late Bloomers"
Markus Imhoofs Dokumentarfilm "More than Honey" untersucht das Bienensterben
Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
Stadtführungen in Polen, Hausbesuche in Wien: Mit Dariusz Kowalskis "Richtung Nowa Huta" und Michael Schindeggers "Nr 7" kommen zwei heimische Dokumentarfilme ins Kino, die für die Filmemacher prägende Orte einer näheren Betrachtung unterziehen
In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
Dem US-Regisseur Rian Johnson ist mit "Looper" ein verblüffend origineller Science-Fiction-Film geglückt
Das 3D-Tierabenteuer "Madagascar 3 - Flucht durch Europa" und weitere Filmstarts der Woche
Lange galt Jack Kerouacs Beatnik-Bibel "On the Road" als unverfilmbar. Walter Salles hat es nun mit einem Zugang versucht, der die Aufbruchseuphorie des Romans in rauschhafte Miniaturen zerlegt
In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
Leo Bretholz und Bluma Shapiro haben den Holocaust überlebt. "See You Soon Again" zeigt sie als unermüdliche Zeitzeugen
Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
Das Animationsabenteuer "Lotte und das Geheimnis der Mondsteine" und weitere Filmstarts der Woche
Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
Im Sequel der populären Agentenfilmreihe "Das Bourne Vermächtnis" übernimmt Jeremy Renner die Rolle des gehetzten Helden. Der US-Schauspieler über Verletzbarkeit, Genrevorbilder und bevorzugte Rollen
Ben Stiller und Co kämpfen in der US-Komödie "The Watch" gegen Aliens
Das bewegte Bilderbuch "Samsara" von US-Kameramann Ron Fricke und weitere Filmstarts der Woche
Drew Goddards Film "The Cabin In The Woods" setzt auf eine klassische Ausgangssituation und hat dabei den Bruchteil eines handelsüblichen Blockbusters gekostet
In Leos Carax' surrealem Filmdrama "Holy Motors" verkörpert Denis Lavant elf Rollen
Episodisches aus der Ewigen Stadt: Woody Allens Filmkomödie "To Rome With Love" ringt erfolglos damit, Klischees von italienischen Verhältnissen in der Liebe neuen Schwung zu verleihen
Simon Wests All-Star-Actionfilm "The Expendables 2" und weitere Filmstarts der Woche
Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles und seine Schnitzler-Variation "360"
Sam Fells und Chris Butlers Gruselanimationsfilm "ParaNorman" und weitere Filmstarts im Überblick
Das Sci-Fi-Abenteuer "Total Recall" hat nach 22 Jahren eine Neuverfilmung erfahren. Arnold Schwarzenegger wird von Colin Farrell als Held mit künstlichen Gedächtnislücken beerbt, und die Zukunft hat früher interessanter ausgesehen
(Zu) erbauliches Wohlfühlkino: Die kanadische Erfolgskomödie "Starbuck"
"Was passiert, wenn's passiert ist" mit Cameron Diaz - dazu die weiteren Filmstarts im Überblick
Ein bisserl Drama umspielt notdürftig fast nackte Kerle: Gemeinsam mit einem Neueinsteiger lernt man in Steven Soderberghs neuem Kinofilm "Magic Mike" eine Männer-Strip-Truppe näher kennen
Der Brite Stephen Frears hat mit "Lady Vegas" eine US-Gaunerkomödie gedreht
Mit "Prometheus" kehrt Ridley Scott zum Anfang der "Alien"-Saga zurück und fragt nach dem Ursprung der Menschheit
Julie Delpys persönlicher Rückblick auf die 70er: "Familientreffen mit Hindernissen"
Die Schwedin Noomi Rapace sucht in Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Prometheus" nach der Herkunft der Menschheit
Pixar entdeckt aufmüpfige Heldinnen fürs Kino: "Merida - Legende der Highlands"
Johnny Depp in Bruce Robinsons Verfilmung des Hunter-S.-Thompson-Romans "Rum Diary"
Christopher Nolan schließt seine "Batman"-Trilogie mit einem überambitionierten Finalstück ab
Ein Stück deutsche Nachkriegsgeschichte, in Oberflächenzreize übersetzt: Christopher Roths RAF-Bebilderung "Baader"
Bernd Eichingers RAF-Film "Der Baader-Meinhof-Komplex" funktioniert wie ein Teppich aus Bildern - Er lässt sich über eine Epoche deutscher Geschichte legen
Der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu im Interview über die Grenze zwischen Mexiko und den USA, Hugo Chávez, George W. Bush und Paris Hilton
Ein meisterhafter österreichisch-italienischer Dokumentarfilm von Tizza Corvi und Rainer Frimmel
Vin Diesel in einem Sci-Fi-Action-Spektakel von Mathieu Kassovitz nach einer Romanvorlage von Maurice Dantec
Werner Herzog hat sich seinen eigenen Reim auf "Bad Lieutenant" gemacht: Ein groß aufspielender Nicolas Cage verfängt sich in New Orleans in einem Sog aus Gewalt, Drogen und Bizarrerien
Sommerkinovergnügen: Die professionelle Ulknudel Cameron Diaz als Lehrerin in Jake Kasdans US-Komödie "Bad Teacher"
Ein sogenannter Skandalfilm: "Baise-moi" von Virginie Despentes und Coralie Trinh Thi
Einer der ungewöhnlichsten, besten Filme dieses Jahres: "Bamako" von Abderrahmane Sissako beobachtet ein denkwürdiges Gerichtsdrama in und über Afrika
Spike Lees kontroversielle Gesellschafts- und Mediensatire "Bamboozled - It's Showtime"
Zahme Völkerverständigungskomödie: "Die Band von nebenan/Bikur hatizmoret" des israelischen Regisseurs Eran Kolirin
"Bandidas" mit Penélope Cruz und Salma Hayek
Roger Donaldsons Thriller "Bank Job" rekonstruiert den berühmt gewordenen Londoner "Walkie-Talkie-Bankeinbruch"
In seinem prämierten DDR-Filmdrama "Barbara" erzählt Christian Petzold von einer Ärztin zwischen Freiheitswunsch und Pflichten
Zum Kinostart von "Bärenbrüder / Brother Bear": DER STANDARD sprach mit den verantwortlichen Zeichnern von Disney
"Barylli's Baked Beans", ein Beziehungsstück, das Allgemeinplätze zum Thema Geschlechterkrieg durchdekliniert, kommt im Tonfall eines versponnenen Märchens daher
Hollywood-Diva Sharon Stone kehrt dieser Tage in ihrer Paraderolle auf die Leinwand zurück: Michael Caton-Jones' "Basic Instinct 2"
"Batman Begins" von Christopher Nolan ist die bis dato cleverste Kinoadaption der Abenteuer des Fledermaushelden
Mexikanisches Planspiel: Carlos Reygadas’ Film "Battle in Heaven"
Viel zu ernst gemeinter Unsinn: Mit "Battleship" gelangt eine Alieninvasion ins Kino, die auf dem Spiel "Schiffe versenken" beruht
Der Dokumentarfilm "Im Bazar der Geschlechter" stellt eine wenig bekannte Form des Zusammenlebens von Männern und Frauen im Iran vor: Regisseurin Sudabeh Mortezai hat sich bei Geistlichen und Betroffenen zum Thema Zeitehe umgesehen.
Eine Ode auf die Freuden des Laientums: Michel Gondrys Filmkomödie "Be Kind Rewind" lässt Jack Black und Mos Def holprige Remakes von Erfolgsfilmen anfertigen
"Beau travail" von Claire Denis führt in die spröde Welt der Fremdenlegion zwischen Marseille und Djibouti
Russell Crowe als Nobelpreisträger in Ron Howards "A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn"
Julian Jarrold erklärt nicht so sehr das literarische Werk von Jane Austen aus dem Leben der Autorin
US-Regisseur Harold Ramis im Gespräch über "Bedazzled" mit Liz Hurley
Ein Animationsfilm mit Hauptdarsteller Biene Barry B. Benson und einigem Dialogwitz: "Bee Movie – Das Honigkomplott"
Vergegenwärtigung einer Sommernacht: In Richard Linklaters "Before Sunset" treffen sich Julie Delpy und Ethan Hawke ein zweites Mal...
Mike Mills erzählt in "Beginners" von einem Sohn und seinem schwulen Vater
Walter Salles' brasilianisches Blutrachedrama
"Behind the Sun / Hinter der Sonne"
Die Verfilmung des Maupassant-Romans "Bel Ami" bleibt gänzlich dem Geist der Dekoration verhaftet
Sequel eines Filmklassikers: Manoel de Oliveira, 99 Jahre jung, verfasste ein Nachspiel zu Luis Buñuel
Trotz beträchtlichen Technikaufwands Raum für große Gefühle: Hollywoodstar Brad Pitt in "Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"Bergblut", ein deutsch-italienischer Film über den Tiroler Aufstand von 1809 - und die weiteren Filmstarts der Woche
Angeblich hat Joseph Vilsmaier für sein jüngstes Leinwand-Epos "Bergkristall" eine Erzählung von Adalbert Stifter verfilmt
Gretel Bergmann war die beste Hochspringerin ihrer Zeit - und sie war Jüdin: Kaspar Heidelbachs "Berlin 36" erzählt auf fantasievolle Art und Weise die Geschichte der in New York lebenden Leistungssportlerin
Unpeinliche Szene-Beschreibungen rund um einen fiktiven DJ Ickarus - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche im Überblick
Felix Van Groeningens Film "Die Beschissenheit der Dinge" ist zum Glück weder ein puristisches Sozialdrama, noch eine nostalgisch-verklärte Zeitreise
Juliette Binoche in Malgoska Szumowskas Film "Das bessere Leben" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
In der Filmkomödie "Das Beste kommt zum Schluss" spielt Jack Nicholson einen Krebskranken, der sich noch einmal ins Leben wirft – Im Interview
Claude Millers hintergründiger Thriller "Betty Fisher (et autres histoires)" nach einem Roman der britischen Krimiautorin Ruth Rendell
Jodie Fosters schräges Depressionsdrama "Der Biber"
"Das Bildnis des Dorian Gray" ist ein schöner Anblick und dennoch zum Gruseln
"Bin-Jip", der neue Film des Koreaners Kim Ki-duk, erzählt von sprachloser Liebe
Ein Kinofilm über Architektur: Herzog & de Meurons Olympiastadion für Peking spielt darin die Hauptrolle
"Birdwatchers" erzählt von einem brasilianischen Indio-Stamm, der eine Maßnahme gegen die innere Entfremdung und Ausbeutung ergreift
In "Birth" spielt Nicole Kidman eine junge Witwe, die von einem Zehnjährigen heimgesucht wird, der behauptet, ihr verstorbener Mann zu sein
Nicole Kidman als russisches Online-Fundstück mit Haken in der englischen Komödie "Birthday Girl - Braut auf Bestellung"
Achtung, Überwältigungskino: Javier Bardem verkörpert in Alejandro Gonzáles Iñárritus Filmmelodram "Biutiful" einen sterbenskranken Kleinganoven, der nach Erlösung sucht
Der niederländische Hollywood-Regisseur Paul Verhoeven im Interview über seinen neuen Film "Black Book"
Andreas Veiel ("Blackbox BRD") im Interview mit dem STANDARD
Erwin Wagenhofer ("We Feed the World") hat mit dem didaktischen Flüchtlingsdrama "Black Brown White" seinen ersten Spielfilm realisiert
Brian de Palmas mit Spannung erwartete Verfilmung von James Ellroys "The Black Dahlia"
Ridley Scotts "Black Hawk Down" stellt das Fiasko der US-Intervention in Somalia nach
Darren Aronofsky ("The Wrestler") hat sich mit dem Ballerinen-Psychothriller "Black Swan" erneut einem körperbetonten Metier zugewandt
Hannelore Elsner in Hans Steinbichlers Familienmelo "Das Blaue vom Himmel" - und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseur Edward Zwick hat einen Film gedreht, der auf die Verbindung zwischen Geschäft und Krieg aufmerksam machen will
Clint Eastwood variiert in seinem Polizeithriller "Blood Work" sein Image als alternder Einzelgänger und erweist sich erneut als solider Handwerker
Johnny Depp als naiver Großdealer in dem Bio-Pic "Blow"
Josef Hader ist in Andrea Dusls "Blue Moon" ein Ritter von der traurigen Gestalt auf der Reise gen Osten - bis es nicht mehr weitergeht
Regisseur Derek Cianfrance verbindet in seinem zweiten Spielfilm "Blue Valentine" Anfang und Ende einer Liebe
Einer der besseren Filme von Claude Chabrol: "Die Blume des Bösen" ist ein virtuos gewobenes Netz beiläufigster Beobachtungen
Peter Kerns Film "Blutsfreundschaft" will österreichischer Gegenwart mit brisanten Inhalten zu Leibe rücken
"Blutzbrüdaz" mit Rapper Sido in einer Bilderbuch-Wandlung - und die weiteren Filmstarts der Woche
Nostalgische Rückbesinnung: Emilio Estevez’ Episodenfilm "Bobby" thematisiert den Mord an Senator Robert F. Kennedy
Mit ihrer Dokumentation "Bock for President" widmen die Regisseure Houchang und Tom-Dariusch Allahyari der Wiener Flüchtlingshelferin Ute Bock und deren Arbeit ein launiges Filmporträt
Ein heimischer Held im Porträt
"Der Bockerer IV – Prager Frühling", Franz Antels neue Posse um heimische Interventionspolitik mit Wiener Schmäh
Tanz mit bodenständigen Wurzeln: Dokumentarfilm "Bödälä - Dance the Rhythm" von Gitta Gsell
Leonard DiCaprio kämpft in Ridley Scotts Thriller "Body of Lies" gegen ein Terroristennetzwerk
Der argentinische Regisseur Carlos Sorin schickt in seiner verhaltenen Komödie "Bombón (El perro)" ein ungewöhnliches Gespann auf Reisen
Postapokalypse & Schwermetall mit Denzel Washington - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche
Die Kritiker jubeln, die Zuschauer zerkugeln sich: Worüber eigentlich? - Eine Gegenmeinung zu den euphorischen Reaktionen auf die Kinosatire von Richard Schuberth
Der britische Komiker Sacha Baron Cohen bringt Kasachstan ins Kino - die Betroffenen hätten auf die bissig-ironische Reklame lieber verzichtet
Das Böse und das Blöde, kaputtgelacht: Ein biritischer Komiker als Nachfolger von Groucho Marx
Borat Sagdiyev, Extremreporter, Kasache und Kunstfigur des britischen Skandalkomikers Sacha Baron Cohen, lotet in "Borat" nun auch im Kino kulturelle Unterschiede aus. Niiiiice!
Bernd Liepold-Mosser präsentiert in Klagenfurt seinen neuen Film "Borderliner" im Rahmen einer Theaterperformance
Antonio Banderas und Jennifer Lopez in Gregory Navas "Bordertown" - Plus: Überblick über die weiteren Filmstarts
Vier Mann am heißen Stuhl: die US- Selbstfindungskomödie "Born to be wild - Saumäßig unterwegs"
Barbara Alberts ambitionierter zweiter Spielfilm "Böse Zellen" erstellt ein düsteres Gesellschaftsbild
Routiniert: Paul Greengrass’ Agententhriller "The Bourne Ultimatum" - Der dritte, und wie sein Ende nahe legt, auch nicht unbedingt letzte Teil
Der US-Amerikaner Verrücktheit (nach Waffen) widmet sich der Doku-Satiriker Michael Moore in "Bowling for Columbine"
US-Star Kristen Wiig über improvisierte Gags, Heiratsirrsinn und Lebensmittelvergiftungen
Claude Chabrols "Die Brautjungfer" erzählt von der Leidenschaft eines Mannes für eine Frau, die seine Moral auf den Kopf stellt
Der vierte Teil der "Twilight Saga" mündet in zwei Filme: Mit "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht (Teil 1)" gerät die neuromantische Fantasy-Geschichte in allzu menschliches Fahrwasser
Ein Frauenalltag voller Fehlleistungen als Erfolgsstory
"Briefe an Julia" - und die weiteren Kinostarts der Woche
Die Neuseeländerin Jane Campion erzählt in ihrem neuen Film "Bright Star" von der Leidenschaft der Fanny Brawne zum Dichter John Keats
Rowan Joffes solides Film-Noir-Remake "Brighton Rock" - jetzt im Kino
Ang Lees oscarprämierte Westernmelodram "Brokeback Mountain" erzählt von der unmöglichen Liebe zweier Cowboys
Warum "Brokeback Mountain" die Niederlage bei der Oscar-Verleihung verdient hat
Mit acht Nominierungen ist "Brokeback Mountain" der Favorit im Rennen um die Oscars - Regisseur Ang Lee im STANDARD-Interview
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Was heißt hier Komiker? Und was "ernste" Rollen? Bill Murray, Hauptdarsteller in Jim Jarmuschs "Broken Flowers" im STANDARD-Interview
Beinahe ein Roadmovie, eher ein Film Rosa: Jim Jarmusch beglückt mit "Broken Flowers"
Antoine Fuquas Cop-Thriller "Brooklyn's Finest" / "Gesetz der Straße"
"Brother", der jüngste Film von Takeshi Kitano, färbt die Leinwand blutig rot
Susanne Biers Post-Dogma-Melodram "Brothers", baut die charakterlichen Eigenschaften zweier ungleicher Brüder nur auf, um sie wieder zu zerstreuen
Geisterjäger in überladenem Medley: "Brothers Grimm" von Monty-Python-Veteran Terry Gilliam
Jim Carrey enttäuscht als "Bruce Almighty"
Europäische Zeitgeschichte in handlichem Zuschnitt: "Mein Bruder ist ein Einzelkind" und "Kleine Geheimnisse"
Louie Psihoyos hat mit "Die Bucht" eine schockierende Dokumentation über Delfinjagd in Japan gedreht
Armin Mueller-Stahl spielt in den "Buddenbrooks" den Konsul Jean - im Interview sprach er über das Malen beim Dreh, die Erinnerung an den Krieg und seine Zeit in der DDR
Der österreichische Dokumentarfilm "Bulb Fiction" zur Abschaffung der Glühbirne - und die weiteren Filmstarts der Woche
Den ersten Film, der 90 Minuten lang nur in einem Holzsarg spielt, hat Rodrigo Cortés mit "Buried" gedreht
"Burlesque": Christina Aguilera singt und turnt sich durch ein lähmendes Filmmusical
In "Burn After Reading", der fulminanten Komödie der Coen-Brüder, spielen Stars wie George Clooney, Brad Pitt und Tilda Swinton gewöhnliche Menschen
Wer bin ich, wer darf ich sein? - "But I'm a Cheerleader/ Weil ich ein Mädchen bin"
jeder der die geschichte der RAF annähernd kennt wird sich im kino 2,5h langweilen - zumindest ging es mir so. das einzige was den film etwas rausreißt sind die darsteller, bei denen vor allem bruno ganz und moritz bleibtreu rausstechen, denn letzterer veranschaulicht ganz gut was für ein arschloch baader war... (ich beziehe mich hier auf die sastre-aussage)
in südamerkia wird che (ganz im gegensatz zu castro u.ä) als heiliger verehrt.
che und seine guerilla-kriege hab in kuba eine militärdiktatur gestürzt, die kurz zuvor (mit hilfe des CIA) den demokratisch legitimierten präsidenten gestürzt hat.
na klar kann man über die methoden diskutieren soviel man will. aber ein verbrechen kann ich genausowenig erkennen, wie bei anderen personen die zb in europa als helden und rebellen verehrt werden, weil sie sich (teils wenig zimperlich) gegen massive missstände gewehrt haben und unterdrückung gewehrt haben.
so oder so, war che ein intelektueller menschenfreund, wie so viele andere. nur war er bereit seine prinzipien bis zum ende zu verteidigen
dass castro uns deine mannen eine dreckige diktatur gestürzt haben, bestreite ich nicht.
nur die dreckige diktatur wurde durch eine neue ersetzt.
klar die kubaner können jetzt lesen und können zum arzt gehen, aber das rechtfertigt noch lange nicht castros regime......(lesen können sie was castro gefällt und beim arzt gibts keine medikamente)....
Tschuldigung, aber Che hat sowohl in Afrika als auch in Südamerika versucht militärische aufstände zu produzieren und war der Meinung, dass man nur so die Revolution weiterbringt.
Gescheitert ist dass nicht nur an seinen mangelnden Militärischen Fähigkeiten sondern auch daran dass ihn dort keiner haben wollte (letzteres steht sogar in seinem eigenen Tagebuch). Abgesehen davon hat er sowohl menschenrechtlich als auch ökonomisch als auch politisch auf Kuba so versagt, dass man ihn rausgeschmissen hat.
der war ein märtyrer gegen den nationalsozialismus.....so so.....das gefällt ihnen nicht? ich glaube, wir werden bei ihnen eine anzeige wegen wiederbetätigung in erwägung ziehen?
keine angst ich weiss eh, dass sie ein linkslinker sind, gell?
huhu? jemand zu hause?
haben sie das interview ueberhaupt gelesen?
"Wenn man sieht, was bei der Demonstration gegen den Schah-Besuch passiert ist, erhält man schlaglichtartig ein Gefühl für das, was die Bewegung bestimmt hat. Die Polizeischlacht war durch nichts legitimiert."
Schauen Sie nach was die Tochter von Ulrike Meinhof zu diesem Film sagt,
unter:
http://www.focus.de/kultur/ki... film-meinh
of-tochter-kritisiert-huldigung_aid_334356.html
Hat Eichinger in "Der Untergang" nicht auch die Naziverbrecher und ihre Angehörigen teilweise als Märthyrer dargestellt?
Für jemanden der ziemlich weit rechts steht ist alles "links"
Wer sich weit genug über den rechten Rand hinausbewegt landet bei Rechtsterror. Von dort ist es nur noch ein winziges Stückchen bis zum Linksterror. Dasselbe gilt natürlich umgekehrt.
Ich folgere daraus, die Verbrechen von Stalin, Hitler, Mussoline etc. untscheiden sich daher kaum in ihrem Wesen.
Immer dasselbe mit dem.
Erst vor kurzem erlebt - mit "Last Exit To Brooklyn" ...
wie man so ein einfühlsames und raffiniertes Buch so dermaßen versauen kann - UNGLAUBLICH
der macht aus allem einen haufen effekt-kotzigen Kitsch
Geld wird er trotzdem viel damit machen, und um das dürfte es ihm primär gehen. VIEL GELD
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