Hintergrund: Die Generalversammlung im Gefüge der Vereinten Nation

23. September 2008, 16:07
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Gleiches Stimmgewicht für alle 192 Mitglieder

New York - Die Generalversammlung ist die Vollversammlung der 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen. Im Unterschied zum UN-Sicherheitsrat haben alle das gleiche Stimmgewicht. Die Vollversammlung wurde 1945 mit der Annahme der UN-Charta geschaffen und kann alle internationalen Fragen und Angelegenheiten erörtern, die in den Rahmen der Charta fallen. Sie äußert sich in Form von Resolutionen, die allerdings völkerrechtlich nicht verbindlich sind.

Die Vollversammlung tritt alljährlich am Dienstag der dritten Woche im September zu ihrer ordentlichen Jahrestagung zusammen. Auf die Eröffnung des Sitzungsjahres folgt eine dreimonatige Periode regelmäßiger Tagungen der Vollversammlung. Anschließend werden bei Bedarf weitere Sitzungen einberufen. Am Dienstag, eine Woche nach Eröffnung des neuen Sitzungsjahres, begann in New York die jährliche Generaldebatte, in der traditionell Dutzende Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche Minister ihre Erklärungen abgeben. Außerhalb der zweiwöchigen Generaldebatte werden die Sitzungen der Vollversammlung überwiegend von den UN-Botschaftern bestritten. (APA)

 

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