Acer-Chef: Vista "fast fertig", PCs werden wieder teurer

23. September 2008, 09:44
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Nach scharfer Kritik bei der Markteinführung von Windows Vista, zeigt sich Acer-Präsident Gianfanco Lanci nun zufriedener mit Microsoft

Vista laufe mittlerweile stabil und sei fast fertig, lautet das Urteil von Gianfranco Lanci, Präsident des Computerherstellers Acer. Noch wesentlich schärfere Töne hatte Lanci bei der Markteinführung von Vista Anfang 2007 angeschlagen. Das Betriebsystem sei unfertig und wenig stabil gewesen, Microsoft habe die PC-Industrie enttäuscht.

Vista-Verkäufe

Microsoft hatte seit der Einführung von Vista mit Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen. Nach dem offiziellen Verkaufsstopp von Windows XP hatten die PC-Hersteller angekündigt, Systeme zwar mit Vista-Lizenz aber mit Downgrade auf XP verkaufen zu wollen. Da diese Downgrade-Option nach wie vor gilt, ist es bislang nur schwer zu sagen, wie viele verkaufte Vista-Rechner tatsächlich mit dem Betriebssystem laufen. Marktuntersuchen zufolge läuft Vista nur auf einem Drittel aller mit Vista-Lizenz verkauften PCs.

Desktop-Preise steigen

Wie der Acer-Präsident gegenüber der Welt sagte, erwarte er in Zukunft einen Preisanstieg bei Desktop-PCs.  Die steigenden Preise bei Desktops erklärt Lanci mit einer steigenden Nachfrage nach besonders leistungsstarken Rechnern für Spiele und Multimediaanwendungen. Notebooks hingegen sollen billiger werden. Lanci gehe von einer Preissenkung von maximal 5 Prozent im kommenden Jahr aus. Mit einer negativen Auswirkung der Finanzkrise auf das Geschäft sei indes nicht zu rechnen, so Lanci. (red)

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    Acer-Präsident Gianfranco Lanci: Vista ist besser als zur Markteinführung, Desktop-PCs werden teurer, Notebooks billiger

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