Bene steigert operativen Gewinn

23. September 2008, 09:08
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Finanzergebnis dreht im ersten Halbjahr von plus 0,2 auf minus 0,3 Millionen Euro

Wien  - Der börsenotierte niederösterreichische Büromöbelhersteller Bene hat den operativen Gewinn (EBIT) im ersten Halbjahr 2008/09 um 20,8 Prozent auf 6,2 Mio. Euro schwächer als erwartet gesteigert - Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Plus von 28,1 Prozent auf 6,5 Mio. Euro gerechnet. Das Finanzergebnis der Bene-Gruppe habe sich aufgrund der im Vergleich zur Vorjahresperiode geringeren Wertpapiererträge von plus 0,2 auf minus 0,3 Mio. Euro verschlechtert, teilte das Unternehmen heute, Dienstag, ad hoc mit.

Die EBIT-Marge verbesserte sich im Berichtszeitraum (Februar bis Juli) von 4,4 auf 4,9 Prozent. Der Gewinn vor Steuern (EBT) stieg um 11,5 Prozent auf 5,9 Mio. Euro. Etwas kräftiger als erwartet legte der Umsatz zu - er erhöhte sich um 9,7 Prozent auf 126,2 Mio. Euro. Mit Ausnahme von Großbritannien, wo "ein deutlich schwächeres Investitionsklima" durchschlug, setzte Bene seinen Wachstumskurs fort. In Österreich stieg der Umsatz um 3,6 Prozent auf 37,4 Mio. Euro, in Deutschland um 13,9 Prozent auf 33,4 Mio. Euro.

Rückgang der Eigenkapitalquote

Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr führte zu einer geringen Ausweitung des Working Capital auf 35,2 Mio. Euro zum Stichtag 31. Juli 2008 (31. Jänner 2008: EUR 34,2 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum gleichen Stichtag verschlechterte sich von 48,7 auf 46,3 Prozent.

Ein Gutteil der Investitionen in Höhe von insgesamt 9,5 Mio. Euro (Vorjahresperiode: 9,2 Mio. Euro) floss in den Ausbau und die Modernisierung des Produktionsstandortes sowie in die Modernisierung der Vertriebsstandorte.

Zum Stichtag 31. Juli beschäftigte die Bene-Gruppe 1.479 Mitarbeiter und damit um 33 Personen oder 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Für das restliche Jahr erwartet der Vorstand der Bene-Gruppe "einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf" verbunden mit "einer Umsatzsteigerung". Eine weiter in die Zukunft gerichtete Prognose sei aufgrund der aktuellen Entwicklungen an den internationalen Finanzmärkten schwer möglich. (APA)

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