Deutsche Bank-Multi-Bonus-Zertifikat mit Cap

23. September 2008, 08:23
posten

DJ-EuroStoxx50-, der Nikkei225- und der S&P500-Index als Basiswerte - Von Walter Kozubek

In turbulenten Börsezeiten wie jetzt kann es durchaus vernünftig sein, sich nach Anlageprodukten mit möglichst kurzer Restlaufzeit umzusehen. Die Deutsche Bank bietet nun ein Multi-Bonus-Zertifikat mit nur einem Jahr Laufzeit zur Zeichnung an. Als Basiswerte wurden der DJ-EuroStoxx50-, der Nikkei225- und der S&P500-Index ausgewählt.

Wenn sich die Stimmung an den Börsen in den nächsten Monaten wieder halbwegs stabilisiert, dann wird dieses Zertifikat innerhalb der nächsten zwölf Monate einen Ertrag von 15 Prozent erwirtschaften.

Am 2.10.08 werden die Startwerte der drei Indizes fixiert. Bei 115 Prozent des Startwertes des Zertifikates befindet sich der Bonuslevel, der gleichzeitig auch als Cap fungiert. Bei 65 bis 75 Prozent der Startwerte der Aktien werden die Barrieren angesiedelt sein.
Wenn kein Index während der Laufzeit die Barriere berührt oder unterschreitet, so wird das Zertifikat am Ende mit 115 Euro getilgt.

Da bei 115 Euro auch der Cap liegt, wird das Zertifikat auch dann mit diesem Betrag zurückbezahlt, wenn die Indizes um mehr als 15 Prozent zulegen können.
Berührt hingegen ein Index während der Laufzeit seine Barriere, dann besteht das durchaus realistische Risiko auf einen Kapitalverlust, da sich der Rückzahlungsbetrag des Zertifikates in diesem Fall aus der prozentuellen Wertentwicklung des am schlechtesten gelaufenen Index errechnet.

Wenn sich die Indizes bis zum Laufzeitende wieder auf ein Niveau oberhalb der Startwerte erholen, besteht auch nach dem Schwellenereignis die Chance auf positive Rendite bis zur Höhe des Caps bei 115 Prozent des Ausgabepreises.
Das Deutsche Bank Multi-Bonus-Zertifikat auf Indizes mit Cap, Laufzeit 9.10.09, ISIN: DE000DB3XFS0, kann noch bis 2.10.08 mit 100 Euro plus ein Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Das Deutsche Bank Multi-Bonus-Zertifikat auf Indizes mit Cap spricht Anleger an, die auf Sicht des nächsten Jahres von einer Beruhigung an den internationalen Aktienmärkten ausgehen. Das klassische Seitwärtsinstrument wird bei allen Indexständen zwischen minus 25 (oder mehr) und plus 15 Prozent ein besseres Ergebnis als eine direkte Indexveranlagung abwerfen.

Share if you care.