Einigung in Grundzügen auf US-Rettungspaket

22. September 2008, 22:59
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Regierung akzeptiert gegenüber Kongress Änderungen

Washington - Die US-Regierung hat sich mit dem Kongress in Grundzügen auf ein milliardenschweres Rettungspaket für die kriselnde Finanzbranche geeinigt. Die Regierung habe Änderungen an dem Paket akzeptiert, teilte der Vorsitzende des Finanzmarktausschusses des Repräsentantenhauses, Barney Frank, am Montagabend mit. Das Finanzministerium stimmte demnach einer stärkeren Unterstützung von Hausbesitzern und der Einrichtung eines Überwachungsgremiums zu, das seine umfangreichen Befugnisse begrenzen soll.

Die Senatorin von New York, Hillary Clinton, forderte unterdessen die Schaffung einer Einrichtung, wie sie auch zur Bekämpfung der Großen Depression eingesetzt worden war. Diese soll den amerikanischen Bürgern zunächst ihre Hypotheken abkaufen und dann später weiterverkaufen, sagte Clinton.

Die Demokraten hatten zuvor eine Reihe von Gegenvorschlägen zu dem 700 Milliarden Dollar (480 Mrd Euro) schweren Paket der Regierung vorgelegt. Damit soll ein Rettungsfonds für faule Kredite gebildet werden. US-Präsident George Bush hatte zuvor mitgeteilt, dass die Beratungen im Kongress gut vorankämen. Er sei zuversichtlich, dass ein Paket geschnürt werden könne, um bleibenden Schaden von der amerikanischen Wirtschaft abzuwenden. (APA/Reuters)

 

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