Treibstoff wurde im Monatsvergleich billiger

22. September 2008, 11:54
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Im August waren die Energiepreise für Haushalte um 13,9 Prozent höher als vor einem Jahr - Stärkste Anstiege bei Heizöl und Diesel

Wien - Nach einer rasanten Energiepreis-Verteuerung im Juni und Juli um 19 bzw. 16 Prozent für Haushalte im Jahresabstand hat sich der Anstieg im August etwas verlangsamt. Binnen Jahresfrist kostete Energie für private Haushalte um 13,9 Prozent mehr. Im Monatsabstand verbilligte sich Energie sogar um 3,1 Prozent.

Zum Vergleich: Das allgemeine Preisniveau laut VPI lag im August um 3,7 Prozent über Vorjahr, gegenüber Juli 2008 sank der allgemeine VPI um 0,2 Prozent.

Treibstoff gegenüber Juli billiger

Normalbenzin verbilligte sich im Vergleich zum Vormonat um 2,6 Prozent, Superbenzin um 3,1 Prozent. Der Preis für Diesel ging um 6,3 Prozent zurück. Im Jahresabstand verteuerte sich Normalbenzin um 15 Prozent, Superbenzin um 13,3 Prozent und Diesel sogar um 29,7 Prozent.

Der Strompreis blieb im Monatsabstand unverändert, im Jahresvergleich stieg er um 1,3 Prozent, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur publizierten Energiepreisindex (EPI) für August hervor.

Heizölpreis stieg um 40,4 Prozent

Der Heizöl-Preis sank im August gegenüber dem Vormonat Juli um 8,3 Prozent, lag aber um 40,4 Prozent über dem Jahr davor. Feste fossile Brennstoffe verteuerten sich im Monatsabstand um 5,5 Prozent und im Jahresabstand um 4,5 Prozent. Der Brennholzpreis nahm gegenüber Juli um 1,9 Prozent zu, verringerte sich aber im Abstand eines Jahres um 0,8 Prozent - Holzbriketts verbilligten sich um 2 bzw. 12,3 Prozent.

Der Gaspreis blieb im Monatsabstand unverändert, stieg aber zum Vorjahr um 0,8 Prozent. Der Fernwärme-Preis erhöhte sich zum Vormonat um 0,4 Prozent und im Jahresabstand um 2,6 Prozent.

Der Preis der für Europa maßgeblichen Rohölsorte UK-Brent ging im August 2008 signifikant um 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Im Durchschnitt kostete ein Fass (je 159 Liter) 112,75 US-Dollar (derzeit 79,20 Euro), so die Energieagentur. (APA)

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