Erste Beta von openSUSE 11.1

22. September 2008, 11:00
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Mit KDE 4.1.1 und GNOME 2.24 RC1 - Neuer Instant Messenger Empathy, Media Player Banshee 1.3 und OpenOffice.org 3.0 RC1

Mit einer ersten Beta-Version gibt das openSUSE-Projekt einen aktuellen Einblick in die Entwicklung der kommenden Release der eigenen Linux-Distribution. openSUSE 11.1 Beta 1 gibt sich dabei gewohnt topaktuell: Mit GNOME 2.24 RC1 und KDE 4.1.1 hat man die jeweils aktuellsten Ausgaben der beiden großen Desktops im Angebot.

Frisch

Aber auch sonst ist man auf dem neusten Stand: Der Kernel ist in einer Pre-Release der Version 2.6.27 enthalten, der Grafikserver X.org trägt die Version 7.4. Bei den Desktop-Komponenten sticht OpenOffice.org 3.0 RC1 hervor, der Media-Player Banshee ist in der gerade erst veröffentlichten Version 1.3 mit dabei.

Empathy

In der GNOME-Welt setzt man bei openSUSE nun auf Empathy als Instant-Messenger, die Software wird auch fix mit GNOME 2.24 ausgeliefert. Im Unterschied zum bekannteren Pidgin bietet Empathy auch Audio- und Video-Support. Im KDE-Umfeld hat man mittlerweile die Desktop-Effekte von Haus aus aktiviert, der Media Player Amarok ist bereits in der Beta 1 der Version 2.0 enthalten.

Umbau

Einige Änderungen auch beim Installer von openSUSE, so hat man die manuelle Partitionierung umgestaltet und das Drucker-Modul neugeschrieben. Die Beta 1 ist auch die erste Version, die Unterstützung für das Sicherheitsframework SELinux bietet, bislang setzte Novell auf das eigene AppArmor, dessen Zukunft allerdings mehr als unsicher ist, nachdem das Unternehmen alle daran arbeitenden MitarbeiterInnen entlassen hat und der Chefentwickler zu Microsoft gewechselt ist.

Download

openSUSE 11.1 Beta 1 kann kostenlos in Versionen für 32- und 64-Bit x86-Rechner von der Seite des Projekts heruntergeladen werden. Derzeit gibt es nur die DVD-Ausführung der Distribution und diese auch nur per Bittorrent. Weitere Informationen zur neuen Version finden sich in der zugehörigen Release Ankündigung. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 22.09.2008)

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    screenshot: andreas proschofsky
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