derStandard.at-Wahlbörse: SPÖ konstant voran, FPÖ klar am dritten Platz

21. September 2008, 21:33
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Zwischenstand eine Woche vor der Wahl: Aktien der Großparteien haben seit Beginn verloren - FPÖ gewinnt Rennen um Platz drei gegen Grüne deutlich - BZÖ und LIF schaffen Einzug, Dinkhauser nicht

Seit 1. September ist "e-lection", die Wahlbörse auf derStandard.at, online. Mittlerweile traden 6.000 UserInnen mit den fiktiven Aktien der Parteien, es gab bisher rund 70.000 Logins. Auf Grund dieser hohen Zahl an MitspielerInnen sind die Kurswerte dementsprechend repräsentativ.

SPÖ an der Spitze

Gegenwärtig führt die SPÖ mit 26,5 Prozent, vor ÖVP 24,8, FPÖ 16,7, Grüne 13, BZÖ 6,8, LIF 5,9, Fritz 3,8, Andere 2,6 (Stand 21.9., 21 Uhr).

Von Anfang an hatte in der Wahlbörse die SPÖ die Nase vorne. Auch eine Woche vor der Wahl liegt Rot immer noch klar vor Schwarz. Beide Aktien der Großparteien haben seit Beginn der Börse verloren.

FPÖ mit fallender Tendenz

Eine absteigende Kurve zeigt sich im Verlauf auch bei der FPÖ, jedoch liegt sie mit ihrem Tiefststand von 16,7 Prozent immer noch deutlich vor den Grünen, die das Rennen um den dritten Platz laut der Wahlbörse deutlich verlieren würden. Die Grünen pendeln seit Beginn der Börse zwischen 12 und 13 Prozent, die von der realen Partei angepeilten 15 wurden noch nicht erreicht.

Oranger Führerbonus

Erstaunlich die Performance des BZÖ: seit Jörg Haider wieder da ist, sind auch die Aktien der Kleinpartei gestiegen und mit gegewärtig deutlich über 4 Prozent dürften die Orangen diesmal nicht auf das sichere Kärntner Grundmandat zurück greifen müssen.

LIF skandalresistent

Fast ebenso gut unterwegs wie Haider ist dessen frühere Parteikollegin Heide Schmidt mit dem LIF, das laut der Wahlbörse auch den Einzug in den Nationalrat schaffen würde. Selbst der jüngste Skandal um Alexander Zachs Eurofighter-Vergangenheit hat keinen wirklich dramatischen Kursverfall verursacht.

Fritz mit schlechten Chancen

Fritz Dinkhauser muss im Gegenzug zu Haider stark auf ein Grundmandat hoffen, denn der Aktienkurs seiner Liste zeigt einen starke Tendenz nach unten. Dort grundeln auch die Anderen (KPÖ, Christen, Rettö, etc.) herum, die allesamt nicht den Sprung ins Parlament schaffen.

Noch ist der Wahlkampf aber nicht zu Ende und wie die Entwicklungen an den echten Börsen momentan zeigen, kann sich sehr rasch sehr viel verändern.

Einsteigen!

Sollten Sie noch nicht Mitglied der Wahlbörse sein, dann können Sie das in der letzten Woche noch schnell nachholen - Steigen Sie ein: e-lection - die Wahlbörse auf derStandard.at.

(rasch, derStandard.at, 21.9.2008)

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