Auswärtspleite für Red Bull

21. September 2008, 20:37
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Salzburger unterliegen bei Alba Volan Szekesfehervar - Ungarn nach dramatischem 3:2-Heimsieg weiter ungeschlagen

Szekesfehervar - Alba Volan Szekesfehervar bleibt auch nach der zweiten Runde der Erste Bank Eishockeyliga das große Überraschungsteam. Der Prügelknabe der vergangenen Saison fuhr nach dem Auftaktsieg in Linz auch am Sonntag gegen Meister Red Bull Salzburg mit dem 3:2 (0:0,2:0,1:2) einen vollen Erfolg ein. Der entscheidende Treffer in einem dramatischen Spiel, in dem die Gastgeber schon 2:0 führten, fiel zwei Sekunden vor der Schlusssirene.

Obwohl Tore im ersten Drittel Fehlanzeige blieben, entwickelte sich trotz vieler Strafen ein schnelles Spiel mit einem offenen Schlagabtausch. Sowohl Salzburg-Goalie Parise als auch Szuper im Tor der Gastgeber mussten jeweils zwölf Schüsse abwehren. So brauchte es knapp eine halbe Stunde, bis der Puck im Match der Sieger der 1. Runde das erste Mal den Weg ins Netz fand.

Zuerst brachte Martz (28.) die Ungarn verdient in Führung, ehe Fodor (30.) in weniger als 100 Sekunden die Weichen auf Sieg stellte und zum 2:0 nachlegte. Die im Vergleich zur vergangenen Saison wie ausgewechselte Truppe war den Salzburgern mehr als ebenbürtig, was das Torschussverhältnis von 12:6 bewies. Doch das Schlussdrittel brachte noch einmal Dramatik pur und Schwerstarbeit für Heim-Goalie Szuper, der insgesamt 34 Schüsse parierte.

Der 18-jährige Heinrich brachte in der 43. Minute mit seinem ersten Bundesligator nach idealem Ulmer-Assist die Mozartstädter wieder heran. Danach stemmten sich die Gastgeber mit allen Mitteln gegen die anstürmenden Salzburger, die zunächst immer wieder am überragenden Szuper scheiterten. Trattnig gelang in der 54. Minute der fällige Ausgleich. Palkovics schoss sein Team zwei Sekunden vor Schluss aber zum zweiten Sieg im zweiten Spiel. (APA)

 

Alba Volan Szekesfehervar - Red Bull Salzburg 3:2 (0:0,2:0,1:2). Szekesfehervar, 3.200, SR Cervenak. Tore: Martz (28.), Fodor (30.), Palkovics (60.) bzw. Heinrich (43.), Trattnig (54.). Strafminuten: 8 bzw. 8.

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