Der Krieg im Kaukasus stellt die Erweiterung der Nato infrage, weil sich Georgien "unverantwortlich" verhalten hat. Zu diesem Schluss kommen die Experten des renommierten Londoner Internationalen Instituts für Strategiestudien (IISS) in ihrem neuen Jahresbericht. Das westliche Bündnis müsse genauer definieren, welche Interessen gegenüber Russland es verteidigen wolle, sagte IISS-Direktor John Chipman: "Die Expansionspolitik der Nato darf nicht zum russischen Roulette werden."
Kritik an Georgien
Zwar sei Russlands Vorgehen gegen die frühere Sowjet-Republik, so Chipman, "unverhältnismäßig, übertrieben und rachsüchtig" gewesen, aber: "Georgien hat den Krieg um Südossetien begonnen, obwohl die Bush-Administration eindeutig davor gewarnt hatte." Deshalb sei die Frage legitim, ob Georgien ein verantwortungsvolles Mitglied der westlichen Gemeinschaft sein könne.
Eine Pause im Nato-Erweiterungsprogramm sei in Europas Interesse, glaubt Chipman: "Europa sollte Amerika dazu auffordern, weniger nostalgisch und mehr strategisch zu denken." Das vor 50 Jahren in London gegründete Institut tritt traditionell für enge transatlantische Beziehungen und für die Prioritäten der Nato ein. Die erstaunlich klaren Warnungen vor einer Aufnahme Georgiens in die Verteidigungsallianz laufen hingegen der offiziellen Nato-Politik zuwider. Das Bündnis hatte im Frühjahr sowohl Georgien als auch der Ukraine eine Aufnahme in Aussicht gestellt und dies seit dem Konflikt bekräftigt.
Die Londoner Experten sehen keinen zweiten Kalten Krieg am Horizont: Er werde von beiden Seiten nicht gewollt, auch lohne sich der Einsatz nicht. Allerdings, sagt Chipman, sei der Umgang mit Russland derzeit "extrem schwierig: Russland hat seinen Missmut zu einem Instrument der Außenpolitik gemacht, trifft Entscheidungen nach Laune, nicht nach strategischen Interessen."
Die angeblichen Differenzen zwischen Präsident Dmitri Medwedjew und Premier Wladimir Putin hält IISS-Expertin Oksana Antonenko für übertrieben: "Die sind sich einig, aber Putin hält die Zügel in der Hand." Drastischer äußert sich ein britischer Beobachter der russischen Militär- und Außenpolitik gegenüber dem Standard: "Medwedew hält den Mund, weil er am Leben bleiben will." (Sebastian Borger aus London/DER STANDARD, Printausgabe, 20./21.9.2008)
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Abstimmung demonstriert Anspruch auf Unabhängigkeit von Georgien
Völkerrechtler Otto Luchterhandt, der am EU-Georgien-Bericht mitarbeitete, über die Lektionen aus dem Augustkrieg
Kommission widerspricht der Darstellung Präsident Saakaschwilis, kritisiert aber auch Russland - der Bericht zum Download
Obamas Herausforderer hatte Tiflis im Krieg gegen Russland unterstützt
Geplant sei der Serienbau von Kriegsschiffen, „in erster Linie von atomgetriebenen Unterwasserkreuzern mit Flügelraketen und Mehrzweck-U-Booten“. Im Übrigen müssten die Streitkräfte mit völlig neuen High-Tech-Waffen ausgerüstet werden. „Die Armee marschiert ins 21. Jahrhundert“, freute sich eine Moskauer Zeitung.
Begründet werden diese Pläne mit dem Augustkrieg gegen Georgien, den die russische Führung in Anlehnung an den Terroranschlag auf die New Yorker Twin Tower zu ihrem „11. September“ hochstilisiert hat.
http://www.welt.de/politik/a... chlag.html
.....gehen Ihnen jetzt wirklich die Argumente aus ..... oder isses einfach nur noch purer Fraust, dass die Herren in Moskau mit Ihrem Fingerspitzengefühl jedes Ihrer Potemkinschen Dörfer einreißen, dass Sie hier so müsam aufbauen?
nato ist seit 1990 der hauptkriegstreiber und für die meisten konflikte unserer zeit verantwortlich.
angriffskrieg gegen serbien
angriffskrieg gegen irak mit erlogenen begründungen vor der vollversammlung der un.
afghanistan
pakistan
georgien
wie lange noch darf das passieren ?
......sind Ihre Aussagen aber schon ein ziemlicher Hohn für die vergewaltigten georgischen Frauen und Kinder und die 300.000 Vertriebenen durch Moskaus Friedensengel?????? ..... kann das sein dass sich da ein Boch zum Gärtner macht...... Beslan liegt übrigends in Nord-Ossetien und Tschetschenien neben an.... oder war das auch die Nato?
...auf den zuletzt gesetzten Zug sollte sich an dem als "launisch" bezeichneten Schritt orientieren der nichts anderes ist als der direkte Einfluss einer Persönlichkeit. Strategische Interessen über Parameter der Logik durchsetzen zu wollen funktioniert nicht mehr sobald der "Spielpartner" beginnt seine Handlungen zu emotionalisieren. Durch das Einlenken der NATO öffnet sich in eine Richtung zum Konsens in Europa, doch verengt sich der Weg zum Dialog nach wie vor an der starren Haltung [der sich noch im Amt befindlichen Regierung] in den USA. Es ist hoch an der Zeit aus überholten Schablonen auszubrechen, gemeinsam auf DIESEM Kontinent Neues zu schaffen und den Hemmschuh USA fallen zu lassen. Europa war lange genug "Dankbar", ned wahr ? ^^
gedeckt.......aber im Vergleich zu unserem ideologischen Rassekrieg in Polen und Russland und unserer fabrikmässigen Vernichtung fast zweier Völker ....haben wir da auch ziemlich viel Bonus verspielt, für uns da zu viel Mitleid einzufordern. Zumal ich für meine Warte mich lieber 45 von den Amis von unserem Schickelgruber befreien hab lassen, als von den Russen ....... und bin da auch froh drum, da mir bei dem Gedanken eines Deutschen Sieges im WW2 noch gruseligere Vorstellungen durch den Kopf schießen, was da in manchen kranken Hirnen noch so hätte wachsen können
sie sollten sich mal überlegen wieso die U.S.A im 1. und 2. WW und nachkriegszeit geholfen hat... dann können sie feststellen dass hat nichts mit nächstenliebe zu tun sondern mit wirtschaftlichem und strategischem Kalkühl..
Und damals ist damal jetzt ist jetzt, wir leben in einer anderen zeit mit einer anderen welt..., politik hat ncihts mit emotionen zu tun....
Zum Einen gehören die nicht zu Europa, also spricht schon mal das dagegen.
Zum Anderen ist die überwiegende Mehrheit der Ukrainer für Russland und eine verstärkte Anbindung an Russland.
Ein kriegsverbrecher mehr, nach den Briten in der EU mit Saakashvili? Graust Ihnen vor gar nichts?
Die Mehrheit der Ukrainer für Anbindung an RU und gegen die EU ???Wenn sogar Janukowisch (der Russenknecht) in die EU strebt hat das wohl nichts mit Anbindung zu tun, allerdings stimmt bei Abchasien und Südossetien musste er sich wieder mal ins Putinsche Rektum begeben...
Aserbaidschan und Georgien sind asiatische Länder. Steht in jedem Lexikon.
Ural und Kaukasus sind die Grenzen des Kontinents Europa.
http://de.wikipedia.org/wiki/Georgien
Wenn Sie schon wikipedia zitieren, dann lesen Sie ihren Link bitte vorher gründlich durch:
"Europa hat im Osten gegenüber Asien keine eindeutige geographische oder geologische Grenze. Deshalb sind die ‚Grenzen Europas‘ eine Frage gesellschaftlicher Übereinkunft, eine geographische Definition Europas immer willkürlich." http://de.wikipedia.org/wiki/Europa
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