Leerverkäufe werden besser überwacht

19. September 2008, 16:27
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Die Finanzmarktaufsicht beobachtet ab sofort die Handelsaktivitäten hinsichtlich so genannter "Short sellings" strenger

Wien - Die Finanzmarktaufsicht (FMA) reagiert auf die Krise an den Finanzmärkten: Man habe "in enger Kooperation mit der Wiener Börse und der Abwicklungsstelle" ab sofort ein Programm zur Überwachung der Handelsaktivitäten hinsichtlich Short Sellings, also so genannter Leerverkäufe (man verkauft Aktien, die man noch gar nicht besitzt, Anm.), in Kraft gesetzt.

Der Focus der Überwachung und Untersuchung liege "auf den Tatbeständen Marktmanipulation und verbotenen Insiderhandel", teilte die FMA in einer Aussendung mit. Ein derartiges Fehlverhalten könne unter anderem zum zeitweisen oder vollständigen Ausschluss vom Handel an der Börse führen. Darüber hinaus stehe die FMA in engem Kontakt mit den europäischen Aufsichtsbehörden und behält sich weitere Schritte vor. (red)

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