SPÖ fordert erneut Lebenspartnerschaft für Homosexuelle

19. September 2008, 13:14
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Forderungen an ein modernes Familienrecht - Verpflichtende Beratung vor Scheidungen

Wien - Das Lebenspartnerschaftsgesetz sowie eine Beratungspflicht vor Scheidungen seien zentrale Punkte für ein "Familienrecht des 21. Jahrhunderts". Dies betonte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim gemeinsam mit den Nationalratskandidaten der SPÖ, Astrid Rompolt und Christian Högl, bei einer Pressekonferenz. "Das Recht, sich zueinander bekennen zu können, ist das Gebot der Stunde", erklärte Jarolim hinsichtlich gleichgeschlechtlicher Partnerschaften am Freitag.

Von Högl wird die SPÖ als "jene Kraft, die für gesellschaftlichen Fortschritt und Modernisierung steht" bezeichnet. Das Lebenspartnerschaftsgesetz wäre einer der "letzten Meilensteine in Richtung Gleichstellung" für Homosexuelle. "Es geht dabei um konkrete Lebensgeschichten, der große Widerstand ist daher unverständlich", erklärt Högl, der die gleichen Rechte und Pflichten wie bei einer Ehe einfordert. Auch eine Eintragung am Standesamt sei zentral, "alles andere stellt eine neuerliche Provokation und Demütigung für die Betroffenen dar", so Högl.(APA)

 

 

 

 

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