STADTteil: Abschied vom Blinklicht

21. September 2008, 21:13
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Dass es dort, wo der Radweg in der Margaretenstraße sich mit der Paulanergase kreuzt, "ausgeblinkt" hat, ist traurige Gewissheit

Wien - Donnerstagvormittag waren die Lamperln noch da. Aber dass es dort, wo der Radweg in der Margaretenstraße sich mit der Paulanergase kreuzt, "ausgeblinkt" hat, ist traurige Gewissheit: An der Kreuzung wird die Straße aufgegraben. Und wie der Standard berichtete, werden da auch gleich die "Lanelights" ausgegraben werden.

Der Abschied von den im Boden versenkten Lämpchen, die Autofahrern warnend zublinken, wenn sich ein Radfahrer der Kreuzung nähert, fällt Wiedens Bezirksvorsteherin Susanne Reichard (VP) schwer. Denn während Auto- und Radfahrer ihr einhellig ("so einig waren sich die Leute noch nie") bescheinigen, dass das Blinken Sicherheit schuf, beruft sich Verkehrsstadtrat Rudi Schicker (SP) auf eine Studie: Die Lamperln haben angeblich nur verwirrt. Deshalb kommen sie weg.

Für Reichhard ein Grund zu warnen: "Viele Autofahrer verlassen sich hier aufs Blinken - Radler können jetzt leicht wieder übersehen werden." (rott/ DERE STANDARD Printausgabe 19.9.2008)

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