Uganda: "Miniröcke können Unfälle auslösen"

18. September 2008, 14:38
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Minister für ethische Fragen sieht Moral und Gesundheit durch Prositution und Rocklängen in Gefahr

Kampala - James Nsaba Buturo, Minister für ethische Fragen im ostafrikanischen Uganda, sieht Anstalt, Moral und Gesundheit in seinem Land gefährdet. Nicht nur Prostituierten und ihren Kunden, sondern auch Trägerinnen von Miniröcken hat der moralisch entrüstete Politiker nun den Kampf angesagt. "Miniröcke können Unfälle auslösen, wenn Männer beim Autofahren diese Frauen sehen", sorgte er sich gar um die Verkehrssicherheit auf Kampalas Straßen. "Selbst Frauen um die 60 ziehen Miniröcke an. Das ist doch verrückt."

Öffentliche Namenslisten

Buturo sagte, die Namen von Prostituierten und ihren Freiern sollten in Zeitungen, im Fernsehen und im Internet veröffentlicht werden.

Während Prostitution offiziell verboten ist, gibt es in Uganda derzeit kein Gesetz über die Rocklänge. Ein während der Herrschaft des Diktators Idi Amin erlassenes Gesetz über das Verbot kurzer Röcke war nach Amins Sturz im Jahr 1979 ersatzlos gestrichen worden. (APA/dpa)

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