Philosophicum Lech debattiert über die Macht des Geldes

17. September 2008, 18:46
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Wissenschafter und Philosophen diskutieren über das, was die Welt - vielleicht - "im Innersten zusammenhält"

Bregenz - Mit einem philosophisch-literarischen Abend ist das Philosophicum Lech am Mittwoch in seine zwölfte Auflage gestartet. Bis Sonntag, 21. September, werden am Arlberg Wissenschafter, Philosophen und Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft zum Thema "Geld. Was die Welt im Innersten zusammenhält?" diskutieren. Die offizielle Eröffnung am Donnerstag wird Kulturministerin Schmied vornehmen.

Am Mittwoch gestalteten Philosophicum-Leiter Konrad Paul Liessmann und der Autor Michael Köhlmeier einen philosophisch-literarischen Vorabend unter dem Titel "Die Silberlinge des Judas. Macht und Mythos des Geldes", dem eine Diskussion mit Wissenschaftsminister Hahn folgte. Zum eigentlichen Auftakt des 12. Philosophicums am Donnerstag - dem Siemens-Magna-Impulsforum zum Thema "Geld - eine Weltmacht?" - werden unter anderen Caritas-Präsident Küberl, die ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein, Heide Simonis, und der langjährige Mercedes-Chef Hubbert erwartet.

Referate

Nach Vorträgen von Liessmann und des renommierten Wirtschaftswissenschafters Hans Christoph Binswanger am Donnerstag stehen von Freitag bis Sonntagmittag weitere zehn Referate auf dem Programm. Als Vortragende konnten etwa Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Wiener Albertina, oder Stephan Schulmeister, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitutes, gewonnen werden.

Das Philosophicum Lech hat sich in den vergangenen Jahren als internationales Zentrum für philosophische, kultur- und sozialwissenschaftliche Reflexion, Diskussion und Begegnung etabliert. Kamen zur ersten Veranstaltung 1997 rund 100 Besucher, wurden im Vorjahr mehr als 500 Teilnehmer gezählt, die sich vier Tage lang einer konzentrierten intellektuellen Auseinandersetzung und Begegnung widmeten. (APA)

 

 

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