Fall Frühwirth ein "Symptom" der Reformen

17. September 2008, 15:33
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Haidinger, Edelbacher und Szymanski: Beamter unterliegt der Amtsverschwiegenheit

Wien - Dass sich die Diskussion um die (Kriminal-)Polizei mit der Suspendierung des Leiters der Wiener Kriminaldirektion 1 (KD 1), Roland Frühwirth, schnell beruhigen wird, ist nicht zu erwarten.

Dafür sorgen schon der frühere Leiter des Sicherheitsbüros, Max Edelbacher, Ex-Bundeskriminalamts-Chef Herwig Haidinger und Wolf Szymanski, früherer Sektionschef für das Fremdenwesen im Innenressort und Architekt des Sicherheitspolizeigesetzes. Sie haben für Freitag zum Thema "Kripo in Not: Reformiert die Reform!" ins Wiener Cafe Landtmann geladen.

Auf den Fall Frühwirth angesprochen, sagte Szymanski, dieser sei ganz sicher ein "Symptom" der Auswirkungen der Polizeireform. Das Problem, in dem sich eine Behörde befindet, sei aber, "dass ein Beamter der Amtsverschwiegenheit unterliegt".

 

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