Brandstiftung in deutscher Moschee

16. September 2008, 18:38
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Brotkörbe von Unbekannten angezündet - 100 Besucher kamen mit Schrecken davon

Aalen  - Unbekannte haben am späten Montagabend in Aalen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg in einer Moschee Feuer gelegt. Die rund 100 Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes in der Moschee aufhielten, kamen mit dem Schrecken davon, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Sechs Brotkörbe aus Plastik wurden von Unbekannten angezündet. Dabei sei aber kein Brandbeschleuniger wie etwa Benzin verwendet worden. Konkrete Hinweise auf einen Täter hätten die Ermittlungen nicht ergeben, so dass immer noch "eine ganze Palette an Motiven" für die Tat möglich sei, berichteten die Ermittler. Das Feuer war im Erdgeschoß der Moschee ausgebrochen. In den drei Stockwerken über dem Brandherd unterhält die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) eine Moschee. Die Menschen befanden sich zur Brandzeit in den Gebetsräumen bei einem Festessen anlässlich des Fastenmonats Ramadan. (APA/dpa)

 

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