Dell: Nachfrage schwächt sich weiter ab

16. September 2008, 18:28
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PC-Hersteller will mit Einsparungen und Zukäufen gegensteuern

Der zweitgrößte PC-Hersteller Dell sieht eine weitere Abschwächung der weltweiten Nachfrage. Das Unternehmen kündigte am Dienstag ohne nähere Angaben an, mit Einsparungen und Zukäufen gegenzusteuern. Die Aktie fiel im frühen Handel in New York um 9,70 Prozent auf 16,19 Dollar (11,35 Euro) .

Verkauf von Fabriken

Dell tat sich in den vergangenen Monaten ohnehin schon schwer. Im vergangenen Quartal war der Gewinn im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 616 Mio. Dollar (432 Mio. Euro) eingebrochen. Vor allem niedrigere Preise waren der Grund dafür. Laut jüngsten Medienberichten plant Dell einen Verkauf seiner Fabriken an einen Auftragsfertiger.

HP

Dell hielt im zweiten Quartal 2008 einen weltweiten Marktanteil von 15,6 Prozent, Hewlett-Packard führte die Rangliste laut Marktanalyst Gartner mit 18,1 Prozent an. Der Weltmarktführer streicht unterdessen nach dem Kauf des IT-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS) in den nächsten drei Jahren 24.600 Stellen. Das entspreche 7,5 Prozent der Belegschaft beider Unternehmen, teilte Hewlett-Packard am Montagabend (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mit. Fast die Hälfte der Jobs falle in den USA weg. Zu den Folgen für die Mitarbeiter in Deutschland äußerte sich HP nicht. (APA/dpa)

 

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