Carla Bruni klagt auf 220.000 Euro

16. September 2008, 18:20
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Angriff auf Privatsphäre: Klatschzeitung ging für französische Präsidentengattin zu weit

Paris  - Die französische Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy und ihr Ex-Partner fordern 220.000 Euro Schadensersatz wegen eines angeblichen Angriffs auf ihre Privatsphäre. Die Sängerin habe gemeinsam mit dem Vater ihres Sohnes, dem Philosophen Raphaël Enthoven, Klage gegen zwei französische Klatschblätter eingereicht, berichtete die Website 20minutes.com am Dienstag. Anlass seien Berichte über die Schwangerschaft der neuen Lebensgefährtin Enthovens. Die Blätter hatte über ein Geschwisterchen für Carlas siebenjährigen Sohn spekuliert.

Der Anwalt der Zeitschrift "Ici Paris" verwies darauf, dass Carla Bruni-Sarkozy selbst häufig genug ihr Privatleben in den Medien ausgebreitet habe. Die Präsidentengattin hatte in einem ähnlichen Fall Erfolg mit einer Klage gegen die Billig-Fluggesellschaft Ryanair, die in einer Werbung die damals gerüchteweise bevorstehende Hochzeit mit dem Präsidenten aufgegriffen hatte. Sie spendete die Entschädigung anschließend einer Wohltätigkeitsorganisation. (APA/dpa)

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