welches motiv muss man den agierenden parteien unterstellen einen derat rückschrittlichen und stumpfsinnigen vorschlag zu machen? ich kanns beim besten willen nicht verstehen. da hat man sich endlich zu einer längst notwendigen reglementierung durchgerungen und nun stellt man diese schon wiedr in frage? in österreich werden viel zu viele mediziner, auch leute die sich für diesen job überhaupt nicht eignen, ausgebildet und viele finden nach dem studium keinen job. die ausbildung (zumindest der turnus) ist eine absolute katastrophe. in deutschland hat man zuwenig mediziner und man denkt nicht daran die ausbildungsplätze zu erhöhen. 2 verkehrte welten.
wenn sie mal 4 h in meidling in der akut-ambulanz auf behandlung warten, werden sie hoffentlich noch mal darüber nachdenken, ob es zuviele mediziner in Ö gibt.
Es gibt keineswegs zu viele...
nur müsste halt auch das öffentliche krankenhauswesen reformiert werden.
und darüberhinaus mal bei ärztekammer und krankenkassen kräftig die abzockerei ausgemistet werden.
Na die üblichen Motive: die Neigung zu blindem, rechtem wie linkem Populismus bei gleichzeitiger völliger Ahnungslosigkeit bzgl. der damit verbundenen Folgen.
Außerdem: Komplettes Desinteresse für die wesentlichen Fragen der Zukunft Österreichs, wozu natürlich auch die Bildungseinrichtungen zählen.
Für die Zukunft Österreichs gibt es nur sehr sparsam und immer weniger Geld. Das gibt es nur für Pensionisten, Hackler, Parteisubventionen, Zinsen für immer mehr Staatsschulden usw. usw.
Volle Zustimmung zu Ihren Ausführungen. Dazu kommt noch ein bißerl "Wünsch Dir was!", ein bißerl den Sinn akademischer Ausbildung nicht verstehen und ein bißerl "Wenn wir schon die Grundschulen durch linken Ungeist ruiniert haben (denn im Rücken der in Wien ermordeten Hauptschule stecken eben 3 rote Pfeile), dann können wir gleich bei der Uni weitermachen".
Dann haben sie sicher das Privileg nur im Kreis betuchtester Universitätsprofessoren, oder Besitzern großer Landarztpraxen zu verkehren. Ich kenne genug Ärzte, die vielleicht nicht wirklich arm sind, dem Studienaufwand und dem derzeitigen Arbeitsaufwand (z.B. mehrere schlechtbezahlte Jobs zusammengestückelt,um überleben zu können - übrigens auch eine Folge der Medizinerschwemme und der Politik der letzten 3 Jahrzehnte) entsprechend ein geringes bis sehr geringes Einkommen haben. Nicht einmal ein Kassenvertrag ist in manchen Bezirken Wiens oder im Grenzland mehr a g´mahde Wiesn.
An all die Trolle, die über den Arztberuf jammern:
wenn sie als Jurist anfangen, verdienen sie die ersten Jahre auch nicht mehr als ein Assistenzarzt, und müssen sich auch regelmäßig die Nächte um die Ohren schlagen.
Dazu kommt, das sie als Jurist, keinen Menschen helfen dürfen, sondern großen Firmen und Kanzleien Geld schäffeln helfen dürfen, von dem, sie lange Jahre nichts sehen.
ALSO HÖRTS AUF ÜBER DEN ARZTBERUF ZU JAMMERN.
In der heutigen Zeit müssen ALLE extrem viel arbeiten.
Und als INGENIEUR, wenn unter Termindruck steht, und Nächtelang durcharbeiten müsst, habt ihr am Ende auch nicht mehr als 10 Euro/Stunde.
ARZT SEIN IST COOL. Hörsts auf zu jammern. Ihr Depressiven Assis.
dass man vom Spitalsjob (75 Wochenstunden) eben NICHT reich wird, und daher daneben eben noch 10 bis 15 Stunden Privatpraxis machen muss, um die Butter aufs Brot zu verdienen.
Halten Sie das für sinnvoll ??
wenn ja: sie sind ein pathologischer Ärztehasser,
wenn nein: sie sind schizophren ...
wann sperre ich als spitalsarzt bei durchschnittlichen spitalsarbeitszeiten von täglich 8-16h und ca. 5 nachtdiensten pro monat meine ordination auf? ich hab ja keine ahnung welchen beruf sie ausüben, aber wenn ihnen ihr einkommen zu gering vorkommt, können sie ja nebenbei eine kleine firma eröffnen und sich was dazuverdienen!
Je mehrere ärtze ausgebildet werden, je schlechtere bedingungen für die ärzte, je mehrere neuausgebildete die die turnuswartezeiten hochtreiben, umso weniger muss man den ärzten bezahlen, weil es eh schon reichlich ärzte gibt, die für ganz wenig kohle arbeiten wollen.
Ich will:
1. Härtere Zugangsbeschränkungen
2. Abschaffung von turnuswartezeiten.
3. Höheres einkommen für ärzte.
Dafür hacke ich gerne ein paar studentenköpfe ab.
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