Die nächste Stufe der Virtualisierung: VMware bringt Betriebssystem für Rechenzentren

16. September 2008, 14:53
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Mittels Virtual Datacenter Operating System sollen sich ganze Rechenzentren zusammenfassen lassen - Soll sich selbst verwalten können

Im Rahmen der momentan in Las Vegas stattfindenden VMworld-Konferenz hat der Virtualsierungsspezialist VMware eine Reihe von neuen Produkten angekündigt. Das Herzstück davon bildet das Virtual Datacenter Operating System, dass die Management-Lösungen des Herstellers auf eine neue Ebene heben sollen.

Verbund

Denn mit der Software sollen sich ganze Rechenzentren zu einem großen Verbund - wie es der Hersteller nennt: Cloud - verknüpfen lassen, in der die Ressourcen dynamisch an jene Anwendungen vergeben werden, die sie gerade benötigen. Ist einmal zu wenige Rechenkraft da, kann auch auf externe Clouds zugegriffen werden.

Verwaltung

Dadurch werde VDC-OS zu einer Art Betriebssystem für das gesamte Rechenzentrum, erläutert der Hersteller die Logik hinter der Namenswahl. Dabei soll das System auch zu einem gewissen Maß "selbstheilend" werden, Ausfälle also automatisch aufgefangen und umgelagert werden können. Auch lassen sich Ressourcen im laufenden Betrieb einfügen, also etwa zusätzlicher Speicher oder virtuelle CPUs.

Zusammenspiel

Das VDC-OS soll einher gehen mit einer Reihe von anderen neuen Entwicklungen, so soll sich vStorage künftig um die Datenspeicher kümmern, und dabei auch Load Balancing beherrschen. Mit dem bereits vor einigen Monaten angekündigten VMSafe sollen Schädlinge gleich gar nicht in ein virtualisiertes System hineingelassen werden.

Verfügbarkeit

VDC-OS soll im Laufe des kommenden Jahres verfügbar sein, einen konkreteren Zeitpunkt nennt der Hersteller bislang nicht. (apo)

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VMworld

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    grafik: vmware
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