Medienberichte: Josef F. will Memoiren meistbietend verkaufen

16. September 2008, 10:32
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Anwalt Rudolf Mayer äußert sich zu den Boulevard-Berichten: "Ich weiß von gar nichts"

Amstetten/St. Pölten - "Ich weiß von gar nichts." Mit nur einem Satz hat Rudolf Mayer, Rechtsanwalt des Verdächtigen im Inzest-Fall von Amstetten, am Dienstag auf Medienberichte reagiert, wonach sein Mandant Josef F. seine Memoiren meistbietend verkaufen wolle. Der mutmaßliche Täter habe dafür sogar "Berater" eingeschaltet, so der internationale Boulevard. Die Preisvorstellung soll vier Millionen Euro betragen. "Wir sammeln Angebote von Zeitungen und akzeptieren das beste", werden die "Berater" zitiert. "Jeder" mache mit dem Namen des Verdächtigen Geld, "weshalb also er nicht auch selbst?"

Am 27. April war in Amstetten bekanntgeworden, dass Josef F. seine Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in einem Verlies eingesperrt und sexuell missbraucht haben soll. Während der Gefangenschaft habe der Mann mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder gezeugt. Eines von ihnen sei nach der Geburt gestorben, das tote Baby soll der Verdächtige in einem Holzofen verbrannt haben. Josef F. war weitgehend geständig, er befindet sich in Untersuchungshaft. Der Prozess gegen den Tatverdächtigen soll noch in diesem Jahr stattfinden. (APA)

 

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