Apples iPod spricht für Soldaten

16. September 2008, 08:42
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Übersetzungshelfer für US-Army - Vorteil: Keine Einschulung nötig

Apples Musikplayer iPod steht auch im Dienste der US-Army. Nicht, um die Truppen bei ihren Einsätzen im Irak oder Afghanistan mit heimatlichen Marschklängen bei Laune zu halten. Sondern als allzeit bereiter Taschen-Dolmetscher.

Ausrüstung

Der iPod Nano in Uniform ist mit einer speziell für das Gerät entwickelten Software (VCommunicator Mobile) ausgerüstet, die hunderte von Phrasen für den Soldatenalltag, etwa für eine Fahrzeugkontrolle, in fünf Sprachen in Wort und Bild bereit hält - in modernem Standard-Arabisch, Irak-Arabisch, Kurdisch und den afghanischen Amtssprachen Dari und Pashto. Kleine Videos unterrichten die Soldaten darüber hinaus in der korrekten Handzeichensprache des jeweiligen Landes.

Einfach

Einer der großen Vorteile des iPod im Feldeinsatz: Eine Einschulung ist nicht vonnöten, da die meisten der US-Soldaten ohnehin den Apple MP3-Player nutzen. Rund 700 Soldaten sind derzeit mit der Nano-Übersetzungshilfe, an die für Ansagen über Megafon auch ein Lautsprecher angeschlossen werden kann, ausgestattet. Aufgespielt werden können auch Landkarten - sollten sich die Soldaten doch einmal verlaufen. (DER STANDARD Printausgabe, 16.09.2008)

 

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