Mamas Apfelstrudel

Martina Powell, 22. Oktober 2008, 17:00
foto: derstandard.at/mapo
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Wenn der Teig braun und knusprig gebacken ist - nach ca. 20 Minuten - den Strudel kurz auskühlen lassen, mit Puderzucker verzieren und genießen. (mapo/ derStandard.at, 22.10.2008)

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puderzucker und (das fehlte noch) brotkrumen!

das mit den bröseln ist ja logisch! hab einmal beim rollen des strudels die orientierung verloren, und die brösel landeten oben! schmeckt nach nix und knirscht zwischen den zähnen, sinnlos.

zimt und zucker vermischen hat sich bewährt, weil der zimt allein sich nur ungleichmässig verteilt.

rezept für einen teig : 200g mehl, 1/16l wasser, salz und einen EL öl, die meisten mehle haben zu wenig stärke und ein ei macht den teig erst elastisch.

alles glatt kneten, mit wasser/mehl abstimmen. bewährt hat sich auch, den teig einmal auszuwalzen und -ziehen (dabei können ohneweiteres löcher entstehen) und nocheinmal zusammenzuwerfen, dadurch wird die masse noch geschmeidiger.

und: teigausziehen ist beim strudelmachen das, was spass macht!

"teigausziehen ist beim strudelmachen das, was spass macht!"

jaaa!
man kann auch ein ei dazugeben - dass mit dem zusammenschlagen kann ich nicht nachvollziehen - die reste die ich von meinen strudeln abgeschnitten hab liessen sich überhaupt nimmer ziehen. - mein tipp: teig beölt rasten lassen! mehl auf dem strudeltuch nicht vergessen und für die wasser/mehl abstimmung: konsistenz einer weichen frauenbrust - dann passts :-)

tuns da ned äpfel mit zwetschken vergleichen!

die resterl sind ausgetrocknet.

ganz ausziehen ist auch nicht angesagt, am besten einmal mit dem nudelwalker auf etwa 2mm auswalken.

draufgekommen bin ich, weil ich einmal zu früh egzogen habe (also nicht lang genug rasten liess.

meine momentane prozedur:

(1)teig etwa 1/2 std rasten lassen
(2)auswalken und noch ein bissl ziehen
(3) neuerlich glattkneten
(4) rasten lassen, solang wie möglich.

dann wieder erst auswalken und ziehen

2 mm = zu dick!

das ist die erstauswalkung, die dann nocheinmal zusammengeworfen wird.

aber auch beim teigziehen beende ich das walken bei etwa 2mm dann wird gezogen!

Puderzucker

na ja, vorher steht Rohr, und das versteht im deutschsprachigen Ausland niemand (dafür aber ein Teil des südslawischsprachigen Auslands).

rosinen sind eh drin

zu den äpfeln: in meiner kindheit gabs extra für den strudel sie sogenannten strudler. die waren sehr sauer und groß.

boskop gehen gut.

booskop sind aber sauteuer, selbst im ach so billigen paris

fragen's mich nicht wie die dinger heissen, die mir meine nachbarin schenkt. richige kochäpfel halt. wollen's die kaufen müssen's aber in die normandie fahr'n

es ist zum heulen:

die apfelauswahl selbst in großen supermärkten lautet gala, idared, granny smith, ende.
ich weiß, auf märkten gibt es unter umständen mehr auswahl, aber wer hat schon zeit, wegen 1 oder 2 kilo äpfeln extra zum markt zu fahren?

zB im Basic

gibt's auch elstar, boskop

ich finde auch, dass die märkte nicht oft genug stattfinden und fände sonntag statt samstag viel besser, aber seis drum.
aber: es ist ein irrtum, dass man "nur" wegen der äpfel zum markt fahren soll. ich kaufe so gut wie alles obst und gemüse auf dem bauernmarkt, fleisch, speck, geflügel auch oft, milchprodukte auch immer wieder. es ist oft billiger als im supermarkt, die auswahl besser, die qualität meistens hervorragend, spaß machts auch.

völlig bei Ihnen........

Leider ist das Preisniveau auf den Wiener Märkten derart hoch, dass es nicht billiger ist als im Supermarkt, aber auf jeden Fall mehr Auswahl und oft Bio (nicht immer).

das stimmt aber nicht ganz, sa vormittag am bauern/naschmarkt kriegt man günstige sachen bei vielen standeln, während der woche ist in dem bereich auch oft das eine oder andere bauernstandl aus burgenland usw, dinge wie kartoffeln oder karotten usw sind nicht teurer als im supermarkt. die bioprodukte sind teuer, keine frage.

unter der Woche ab und an. Mittwoch gehäufter Weise.

Samstag vormittag, klar. Ich beschwere mich auch nicht massiv über die Preise, aber im Vergleich zu Graz sind sie schon deutlich höher. Gerade die in diesem Rezept unumgänglichen Äpfel kosten in Graz selten mehr als € 1,20.- und am Naschmarkt eher ab €2.- (beides Bio).
Bin froh dass ich in Fußreichweite vom NM wohne, da kann man in der Früh immer etwas Obst in die Arbeit mitnehmen ohne gleich Riesenmengen oder Äpfel aus Neuseeland (Zielpunkt) kaufen zu müssen

mittwoch kann ich nicht, aber am samstag gibts, von der pilgramgasse kommend links, eine wiener gärtnerei mit super-äpfeln (im sommer zb grafensteiner usw.). nicht immer sehr freundlich, aber gute ware.

Ja, richtige Apfelstrudeläpfel erfordern keine Zitrone im Apfelstrudelrezept; nur Notlösung für gewisse Äpfel.

Pfui, Blätterteig für Apfelstrudel, welche Unkultur,

und kaufen auch noch!

mir schmeckt er mit blätterteig besser als mit strudelteig

gekauft?

also meine mama hat keine den strudlteig selbst gemacht, ist ja watschneinfach.

selbstgemacht? selbstgekauft!

ja, wie beim tiefkühlessen - mutti, dass hast du aber gut aufgewärmt :-(

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