US-Fonds litten an Lehman und Fannie Mae

14. September 2008, 17:05
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Einige große US-Fondsgesellschaften haben wegen ihrer Investitionen in Finanzwerte zuletzt schwere Verluste erlitten

Boston - Die Finanzkrise ist noch lange nicht ausgestanden, wie sich beinahe wöchentlich aufs Neue zeigt. Einige große US-Fondsgesellschaften haben wegen ihrer Investitionen in Finanzwerte wie Lehman Brothers oder Fannie Mae vergangene Woche schwere Verluste erlitten.

AllianceBernstein Holding LP dürfte als größter Aktionär von Lehman Brothers auch die stärksten Einbußen erlitten haben. Das Unternehmen, das 675 Mrd. Dollar (479 Mrd. Euro) verwaltet, besaß Ende Juni 65,6 Mio. Aktien der angeschlagenen Investmentbank und 134,2 Mio. Papiere des Hypothekenfinanzierers Fannie Mae. Bei Freddie Mac war AllianceBernstein drittgrößter Teilhaber mit 41 Mio. Aktien.

Auch die weltweit viertgrößte Fondsgesellschaft Fidelity Investments und die Capital Group hatten laut Nachrichtenagenturen in die Kreditinstitute teils hohe Beträge investiert. (Reuters/red)

 

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