"Focus" legt sich mit "Xinhua" an

12. September 2008, 11:54
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Chinesische Nachrichtenagentur: "Focus"-Redakteuer hat mit Falun Gong zu tun - Magazin fordert Widerruf

München  - Das deutsche Magazin "Focus" legt sich juristisch mit der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur "Xinhua" an. Dabei geht es um Behauptungen der Nachrichtenagentur, dass ein "Focus"-Redakteur, der kritisch über China berichtet hatte, mit der in China verbotenen Meditationsbewegung Falun Gong zu tun habe. Der "Focus" verlangt von "Xinhua" jetzt, dies zu widerrufen, wie Sprecher Uwe Barfknecht am Freitag erklärte.

Zunächst werde man dem Berliner Büro der "Xinhua" und dem chinesischen Botschafter in Deutschland die Forderung nach Widerruf und Unterlassung übermitteln, erklärte Barfknecht. Falls diese nicht akzeptiert werde, werde man in Deutschland vor Gericht gehen. (APA/AP)

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