"Unannehmbare Gewalt": Schwules Pärchen in Rom mit Steinen beworfen

11. September 2008, 11:49
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Rechtsextremisten beschimpften und attackierten Homosexuelle - Reaktion: Gegendemonstration geplant

Rom - Ein homosexuelles Paar, das sich auf einer Straße im Zentrum Roms küsste, ist geschlagen und mit Steinen und Flaschen beworfen worden. Die beiden Männer wurden von einer Bande von Jugendlichen aus der rechtsextremistischen Szene angegriffen, beschimpft und verletzt. Der Angriff ereignete sich auf der Via San Giovanni in Laterano unweit des Kolosseums, die kürzlich zu Roms erster "Homosexuellenstraße" erklärt worden ist.

In der Straße befindet sich ein Lokal, das als Treffpunkt für Homosexuelle und Transsexuelle dient. Der Vorfall sorgte für Empörung.

Rom sei nach dem Wahlsieg des rechten Bürgermeisters Gianni Alemanno bei den Wahlen im April eine "offene Stadt für die Faschisten", kritisierten die Oppositionsparteien.

Demo für mehr Homosexuellenrechte

Aus Protest gegen den Angriff planen AktivistInnen für Homosexuellenrechte eine Demonstration. Bürgermeister Alemanno verurteilte den Angriff auf das Schwulenpaar und sprach von "unannehmbarer Gewalt". (APA)

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